Archiv für den Autor: Leni Ruscher

Dinosaurier – Giganten der Urzeit

Dinosaurier

Es ist totenstill auf der Waldlichtung. Nur ein sachter Wind fährt durch die Äste der riesigen Palmenpflanzen und Schachtelhalme. Kein Lebewesen ist zu sehen. Plötzlich dringt aus dem urigen Wald ein furchterregendes Brüllen. Ein Stampfen erklingt. Die Erde scheint zu beben. Da bricht ein gigantisches Monster aus dem Gestrüpp hervor. Es ist eine Art Echse, jedoch unglaublich groß und massig. Der Kopf ist winzig, der Hals lang und schlank, der Körper tonnenförmig und die Beine lang und stämmig. Der Schwanz ist ebenso lang wie der Körper, verjüngt sich nach hinten und wirkt schwer und plump. Die Kreatur stößt einen tiefen Laut aus, halb Hilfe-, halb Schmerzensschrei. Ihr Vorderbein ist schwer verwundet, der Schienbeinknochen ist gebrochen und sticht seitlich zur Seite des Laufs heraus. In diesem Moment rast ein weiteres Untier aus dem Wald: noch riesiger und angsteinflößender als das erste, hat es einen wesentlich größeren, eckigen Kopf und ein langes breites Maul voller rasiermesserscharfer Zähne. Die Augen liegen seitlich am Schädel, blicken stechend und sind von gelber Farbe. Direkt unter dem kräftigen Hals liegen ein paar winzige, verkümmerter Vorderläufe. Der Körper ist länger und schmaler als der des anderen Monsters, dieses Wesen hat dafür kräftigere Hinterbeine mit angsteinflößenden Klauen. Der Schwanz ist ähnlich dem des Vorgängers, aber länger und beweglicher. Grollend stürzt sich die Bestie auf das Tier, welches sie zuvor schwer verwundete. Sie schlägt ihre riesigen Zähne in den Nacken des Opfers und beißt ihm mühelos die Halswirbelsäule durch. Die Beute ist sofort tot. Das Untier kann sein Mahl genießen. Mit den enormen Kiefern, ähnlich einem modernen Schraubstock, reißt es gewaltige Fleischbrocken aus dem Leib des Opfers. Ein wahrlich erschreckendes Bild, doch so in etwa könnte sich diese Szene gegen Ende der Kreidezeit vor 68 Millionen Jahren zugetragen haben.

Bei den beiden Ungeheuern, die ich gerade beschrieben habe, handelt es sich um zwei Dinosaurier, der Angreifer ist ein Tyrannosaurus Rex, der Verletzte ein Iguanodon, ein pflanzenfressender Saurier, der gegen Mitte der Kreidezeit auftrat. Sie und viele andere Saurierarten lebten um diese Zeit, doch auch vor der Kreide gab es bereits Dinosaurier, im sogenannten Jura, jener Zeit in der die Saurier ihre Blütezeit entfalteten. Noch weiter davor, im Trias, begannen sie sich aus landbewohnenden Kriechtieren zu entwickeln. Bevor sie schließlich immer größer wurden, sich weiterentwickelten und sich schließlich auf der ganzen Welt verbreiteten. Es ist schwer vorstellbar, dass sich aus winzigen, insektenverzehrenden Eidechsen ein fleischfressender Riese von zwölf Metern Länge entwickelte. Noch absurder klingt nur, dass alle Lebewesen, also auch wir Menschen, aus Bakterien entstanden sind. Aber nicht nur die Entstehungsgeschichte der Saurier klingt kurios, sie hinterließen uns auch Nachfahren. Zum Beispiel, die Krokodile, was jetzt nicht ganz unvorstellbar ist, denn wie viele Dinosaurier ernähren sie sich räuberisch und erinnern mit ihrem Rückenpanzer und den dolchartigen Fangzähnen an sie. Doch auch das Huhn ist ein naher Verwandter. Denn alle Vögel haben sich aus den Dinosauriern entwickelt. Das beste Beispiel dafür ist der Archaeopteryx, ein flugfähiger ca. dreißig Zentimeter großer Dinosaurier mit gefiedertem Körper und Flugschwingen. Wie ein Reptil hatte er noch Zähne im Maul und statt einem Schnabel einen Knochenkiefer. Schon seltsam, dass in jedem Haushuhn insgeheim noch ein Saurier steckt. Aber auch die Dinosaurier an sich haben sich im Laufe von Jahrmillionen erst langsam entwickelt.

Hier ein Überblick über die einzelnen Arten in verschiedenen Epochen.

In der Trias lebten vor allem kleinere dinosaurierähnliche Geschöpfe, aber auch große Raubtiere wie der Postosuchus, ein fleischfressendes Reptil, das äußerlich stark an ein langbeiniges Krokodil erinnerte.

Der Jura war die Zeitz der Sauropoden, riesiger pflanzenfressender Dinosaurier mit unglaublich langen schlangenähnlichen Hälsen und noch längeren peitschenartigen Schwänzen.  Der bekannteste davon war Brachiosaurus, ein Sauropode, der sich von Farngewächsen ernährte und ca. Meter lang wurde.

Die bekannteste Zeit, in der Dinosaurier lebten, war definitiv die Kreide. Vermutlich, weil hier auch der bekannteste Saurier lebte: der Tyrannosaurus Rex ( zu Deutsch: König der Tyrannenechsen). Ein wahres Monster, 12 Meter lang und mit Kiefern wie ein moderner Schraubstock. Der Tyrannosaurus hatte den stärksten Biss aller Zeiten. Der massige Kopf wurde so groß wie ein kleines Kind.  Auffallend waren auch die langen kräftigen Hinterbeine, im Vergleich dazu waren die Vorderen winzig und verkümmert. Eine bevorzugte Beute von ihm war der Triceratops. Dieser war allerdings ziemlich wehrhaft, wenn gleich plump und kurzbeinig verfügte er über ein Paar scharfe spitze Hörner an der Stirn und ein breites Nackenschild was es schwermachte, an seine Halswirbelsäule zu gelangen. Auch der Archaeopteryx entwickelte sich hier.

Irgendwann kam auch der Zeitpunkt wo die Dinosaurier von der Erde verschwanden. Am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren vermutet man, dass ein gigantischer Meteorit auf der Erde einschlug.  Dieser rottete die Dinosaurier vermutlich aus, weil durch den unglaublichen Aufprall ein Schutt von Staub und Asche aufgewirbelt wurde. Dadurch wurde die Sonne verdunkelt und die Pflanzen konnten nicht mehr wachsen. Die pflanzenfressenden Dinosaurier starben aus. Weil somit auch die Fleischfresser keine Beute mehr fanden, erreichte sie das gleiche Schicksal. Die Ära der Saurier neigte sich dem Ende entgegen. Jetzt begannen sich kleine Säugetiere, die vorher im Schatten der Dinosaurier lebten, sich weiterzuentwickeln. Aber das ist eine andere Geschichte…

Heutzutage finden wir von Dinosauriern nur noch vereinzelt Knochen, Zähne und Krallen, die von wissenschaftlichen Forschungsstationen ausgegraben und untersucht werden. Diese Wissenschaftler heißen Paläontologen. Das Wort „Paläontogie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „die Lehre vom alten Seienden“. Solche Forscher beschäftigen sich mit allen Arten von Tieren, die in früherer Zeit gelebt haben. Dinosaurier machen nur einen kleinen Teil ihrer Arbeit aus. Unter anderem untersuchen sie auch die Säugetiere zur damaligen Zeit gelebt hatten. Wenn sie denn mal einen Dinosaurierknochen finden, untersuchen sie ihn ganz genau und versuchen anhand von DNA-Proben herauszufinden, um was für eine Art es sich handelt. Dazu wandert der Knochen erst mal ins Labor. Ist er zu groß oder zu schwer um ihn im Auto zu transportieren gelangt er per Helikopter in die Forschungsstation. Dort werden die DNA-Proben dann genau untersucht und es wird analysiert um welche Tierart es sich gehandelt hat. Das ist natürlich sehr kompliziert, vor allem, wenn es sich um eine neu entdeckte Dinosaurierart handelt. Früher war das noch viel schwieriger, allein schon weil die Menschen zu dieser Zeit noch nicht wussten, dass es Dinosaurier überhaupt gibt. Wenn, zum Beispiel, ein Bauer bei der Arbeit auf dem Feld beim Umgraben der Erde plötzlich auf einen riesigen Schenkelknochen stieß, der größer war als er selbst, dachte er womöglich dass es sich bei dem ehemaligen Besitzer dieses Knochens um einen feuerspeienden Drachen oder einen Riesen gehandelt hatte. Auf diese Weise sind auch die Legenden von „Drachen“ und „Monstern“ entstanden. Heutzutage wissen wir es besser: bei diesen mysteriösen Knochenfunden konnte es sich nur um Dinosaurierknochen gehandelt haben! Denn nur die Giganten der Urzeit konnten so ungeheure Ausmaße erreichen! Das hat noch kein Tier nach ihnen geschafft. Neueste Studien belegen außerdem, dass die Dinosaurier statt Schuppen vermutlich hauptsächlich Federn zum Schutz vor Kälte am Körper trugen. Auch das ist sehr besonders für eine eigenständige Tierart. Und auch wenn sie heute nicht mehr existieren, in Museen und dank Interessierter werden sie ewig leben. Der Film „Jurassic Park“ ist an das Leben der Saurier vor 65 Millionen Jahren angelehnt und daran, wie es ausgesehen hätte, wenn die schrecklichen Echsen heute noch über die Erde spazieren würden. Fest steht: das wäre nicht so toll… :-3 Denn die Dinos würden uns natürlich jagen und uns die Ernte wegfressen. Aber es ist im Kino doch trotzdem beeindruckend zu sehen. Vielleicht war jemand von euch ja auch schon mal in einem Museum und hat dort Dinosaurier-Skelette gesehen…  Interessant ist es doch, oder?                                           Eure Leni Ruscher aus der 6/3

Marylin Monroe – die US-Filmgöttin

Monroe_1953_publicityGeboren: 1. Juni 1926 Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname Norma Jeane Baker.

Gestorben: 5. August 1962 Brentwood, Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Todesursache: Barbiturat-Überdosis

Anzahl der Kinder: 0

Ehepartner: Arthur Miller (verh. 1956-1961), Joe DiMaggio (verh. 1954-1955), James Dougherty (verh. 1942-1946)

Filme: Manche mögen’s heiß (1959), Das verflixte 7. Jahr (1955), Blondinen bevorzugt (1953), Misfits – Nicht gesellschaftlich (1961), Fluss ohne Wiederkehr (1954) u. mehr.

Lebenslauf: Die blonde Schönheit war eine gefeierte US-Schauspielerin, ein heißes Fotomodel, sowie Sängerin und galt als das archetypische Sexsymbol des 20. Jahrhunderts. Somit sehr erfolgreich, doch irgendwann geriet sie auf die schiefe Bahn und begann Drogen zu nehmen- was sie schließlich umbrachte. Sie starb 1962 mit nur 36 Jahren an einer Überdosis. In den Herzen ihrer Fans wird die US-Filmgöttin jedoch ewig leben!

Eure Leni aus der 6/3.

 

Filmtipp zu „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“

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Hallo liebe Schüler,

zurzeit läuft ein richtig cooler Fantasy-Film im Kino. „Phantastische Tierwesen-Grindelwalds Verbrechen“ ist eine Fortsetzung des ersten Films von 2016 „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Dieses Movie basiert auf den „Harry Potter“-Romanen von J.K. Rowling. Die Autorin führt das Buch auf diese Weise weiter. Das Coolste am 2. Teil ist, dass der Schauspieler Jude Law den jungen Albus Dumbledore, den wir aus Harry Potter kennen, als Professor in der Zauberschule Hogwarts spielt. Der 1. Teil war schon sehr erfolgreich und ich denke, der 2. wird es auch.  Der 1. Film handelte von einem bösartigen Geist, der Kinder befällt wie ein Parasit und sie vollkommen kontrolliert. Am Ende stellte sich heraus, dass der Verursacher von diesem Geist der schwarze Magier Gellert Grindelwald war. Am Ende wurde er aber von dem Tierwesen-Forscher Newt Scamander überführt. Der 2. Film greift die ganze Geschichte von Neuem auf. Grindelwald ist aus dem Gefängnis entkommen und hat schon finstere Pläne für die Zukunft entwickelt. Als Albus Dumbledore davon erfährt, bittet er seinen einstigen Schüler zusammen mit ihm seinen ehemals besten Freund aufzuhalten. Zusammen mit den Hexenschwestern Tina Und Queeni und dem Muggel Jacob und natürlich jede Menge magischer Tiere machen sie sich auf den Weg…

Besonders gefallen hat mir auch an dem Film, dass hier ein altbekannter Bösewicht dabei ist, der später in Harry Potter eine Rolle spielt: die Schlange Nagini, die treue  Begleiterin von Lord Voldemort! Diesmal allerdings nicht als Würgeschlange, sondern als junge Frau! Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein…

Als ich im Kino war, wusste ich nicht, ob ich Ohrstöpsel brauche. Denn es ist echt gruselig und die Eingangsszene ist nichts für schwache Nerven!!! Aber trotzdem ist das einer der besten Filme, die je gesehen habe!

Besetzung:

Newt Scamander: Eddie Redmayne

Albus Dumbledore: Jude Law

Jacob Kowalski: Dan Fogler

Queeni Goldstein: Alison Sudol

Tina Goldstein: Katherine Waterston

Gellert Grindelwald: Johnny Depp

Credence Barebone: Ezra Miller

Nagini: Claudia Kim

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Eure Leni aus der 6/3

 

 

 

 

Mythologie – so sind Sagen und Legenden entstanden

seeschlange pngEs herrscht gespenstische Stille in dem kleinen Dorf am Darß. Gerade ist eine schreckliche Botschaft empfangen worden: ein Bote des Bürgermeisters hat soeben mitgeteilt, dass schon wieder ein Fischerboot in der Nordsee kenterte. Alle sind entsetzt, denn laut dem Boten haben die beiden Fischer, die das Boot steuerten, das Ganze nicht überlebt. Für die Familien der beiden bedeutet das den Hungertod, denn ohne ihre Männer können die Frauen sich und ihre Kinder nicht ernähren. Sie benötigen das frische, eiweißhaltige Fischfleisch zum Leben.27c418f7

 Doch für die Leute im Dorf sind solche Nachrichten keine Seltenheit: denn schon oft hörten sie von den Dorfboten, dass gerade auf offener See viele kleinere Boote und sogar ganze Schiffe grundlos sinken. Für die Dorfbewohner ist klar, hier muss schwarze Magie im Spiel sein!  Vielleicht haben Meerjungfrauen, die Fischweiber, das Boot der beiden Fischer gekentert und die Männer mit sich ins Wasser genommen oder die beiden wurden von einem riesigen Meeresreptil, einer Seeschlange vielleicht, verschlungen, indem dieses ihr Boot mit dem Kopf umstieß? Anders können sie sich diese Phänomene nicht erklären.thJL5UCY5G

Sie glaubten, bestimmte Naturvorgänge oder der plötzliche Tod von anderen Leuten, würden von einer überirdischen Kraft, wie Zauberei beeinflusst. Das dachten sie vor allem dann, wenn sie etwas beobachteten, dass sie nicht verstanden. So könnte es zum Beispiel sein, dass eine Gruppe Wanderer unterwegs an einem Gebiet heißer Quellen vorbeikam und bemerkte, wie aus einem kleinen Erdloch in dem lediglich ein wenig Wasser  vor sich hin dümpelte, plötzlich ohne Vorwarnung ein heißer Dampfstrahl zischend hervorschoss. Die Leute bekamen große Angst, weil sie glaubten, dass unter der Erde ein böser Geist wie etwa ein Dämon, hausen würde, dass sie vertreiben oder sie sogar töten wöllte. Genauso könnte es sein, dass sie dachten, es sei der Zorn eines Elfen oder einer Nymphe der das Wasser zum Kochen brächte. In Wirklichkeit sind es bestimmte Dämpfe und Säuren die den Ausbruch eines sogenannten Geysirs verursachen. Ein ganz natürliches Naturphänomen also. Doch die damalige Bevölkerung wusste dass noch nicht, denn die Wissenschaft war noch längst nicht so weit entwickelt, wie heutzutage. Ebenso könnte es gewesen sein, dass ein kleines Kind das sonst immer munter und gesund war, auf einmal sehr krank wurde. Vielleicht bekam es schweres Fieber, schrecklichen Husten, Krämpfe oder erbrach sich ununterbrochen. Die Eltern glaubten womöglich, dass sie ein Verbrechen begangen hatten, was den Zorn der Götter erregte. In Wahrheit hatte sich das Kind einfach nur mit einer gefährlichen Krankheit angesteckt. Gerade im Mittelalter waren Krankheiten wie die Pest ( schwarz-blaue Hautfarbe) oder der Pocke (hochgefährliche Krankheit die durch gerötete Schwellungen am ganzen Körper zu erkennen ist) weitverbreitet. Mit schwarzer Magie hatte das überhaupt nichts zu tun. Auf diese Weise breiteten sich Geschichten über unheimliche Gestalten auf der ganzen Welt aus. Eine der bekanntesten Schreckensfiguren will ich hier einmal kurz nennen: Eine Figur die wohl jeder kennt, ist eindeutig der Zombie oder Untote, eine grässliche Kreatur, die als ein seiner Seele beraubtes, willenloses Wesen herumgeistert, nach dem sie von einem Propheten mit magischen Kräften oder durch einen Virus wiederbelebt wurde. Zombies werden fast immer spindeldürr, mit leeren milchigen Augen, grünlich blasser Haut und in zerschlissener Kleidung insziniert. Sie irren träge umher immer darauf aus andere Menschen indem sie sie beißen zu ihresgleichen zu machen. Die Idee zu dieser unheimlichen Gestalt stammt aus der haitianischen Folklore. Hier gibt es viele Legenden über Zauberer, die mit Magie frisch Verstorbene wieder zum Leben zu erwecken und sie zu ihren Sklaven machen. Hier sind sie allerdings noch keine fleischfressenden Ungeheuer wie bei uns jetzt sondern tun nur dass, was ihr Meister ihnen befielt. Eine ebenfalls sehr bekannte Sagengestalt ist der Vampir. Ebenfalls ein untotes Wesen tritt er im Gegensatz zum Zombie in vielen Erzählungen als schöner blasshäutiger Mensch mit spitzen Fangzähnen, die er seinen Opfern in den Hals schlägt, um ihnen das Blut auszusaugen, in Erscheinung. Er trägt oft dunkle Kleidung und steigt des Nachts aus seinem Sarg um sich auf die Suche nach frischem Menschenblut zu begeben. Während dieser Zeit ist er, auch ein Unterschied zum Zombie, bei vollem Bewusstsein, ganz wie ein lebendiger Mensch. Der wohl bekannteste Vampir ist eindeutig Graf Dracula, der vor vielen Jahren erstmals im gleichnamigen Roman von Bram Stoker zum Leben erweckt wurde. Mittlerweile ist dieser Vampir auch in Hollywood-Filmen ein gern gesehener Titelheld. Als Vorbild für seine Figur diente Stoker wohl Vlad der III, kein Vampir aber ein slawischer Fürst. Er galt als sehr grausam, weshalb er vom Volk den Beinamen „Draculea“ ( lat. Drache) erhielt. Den Vampiren wurden über die Jahre noch alle möglichen Fähigkeiten angedichtet, man sagte, sie sollen fliegen, senkrechte Wände hochgehen oder sich in Fledermäuse und Wölfe verwandeln können. Sie könnten nicht ins Licht, die Sonne würde sie sonst zu Asche verbrennen. Und solche Vampire gibt es wirklich, aber natürlich sind das keine verwandelten Geister und sie werden in der Sonne auch nicht zu Staub, sondern südamerikanische Fledermäuse, die sich ebenfalls von Blut, nur von tierischem, ernähren. In Horrorfilmen hört man auch oft vom Werwolf , der seinen Ursprung angeblich in Nordeuropa hat. Dieser ist eigentlich ein ganz normaler Mensch, mit der Ausnahme, dass er sich bei Vollmond in einen gefährlichen Wolf verwandelt.

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Dieser Begriff wird in der Systematik Lykantrophobie genannt. Ebenso soll es die Ailurantrophobie geben, bei der sich der betroffene Mensch allerdings nicht in einen Wolf sondern in eine bestimmte Art von Katze verwandelt. Beide Arten der oberbegrifflich Teriantrophobie genannten Mensch-Tier Verwandlung soll durch einen Biss eines Artgenossen verursacht werden.

 Ihr seht also, dass es verschiedene Gründe für die Entstehung von Sagen geben kann. Manchmal muss das nur etwas ganz einfaches sein und schon glaubten unsere Vorfahren, dass es so etwas Absurdes wie Dämonen, Geister oder Therianthropen gäbe.

P: Aber mal ehrlich, ein bisschen Fantasie ist doch auch schön. Denn wen es keine spannenden Geschichten gäbe, die weitererzählt werden oder jeder an das Gleiche glauben würde, säßen wir vermutlich alle noch mit Fellen in der Höhle.

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von Leni Ruscher

Regenwald – Gefährdeter Lebensraum

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Langsam geht die Sonne über dem Horizont auf und taucht das Gebiet in ein schattenhaftes Zwielicht. Es raschelt schleifend im düsteren Geäst einer Wanderpalme. Eine rund 2 Meter lange Boa Constrictor, eine Baumschlange, windet sich mit kraftvollen Bewegungen durch die dicht wachsenden Blätter und Zweige des riesigen Baumes. Eine Brüllaffenfamilie stimmt in einem nicht weit entfernten Baumwipfel lautstark an, dass dies hier ihr Revier ist, keine andere Affengruppe es betreten darf. Ein Tapir trottet durchs Unterholz , um nach CIMG0718fressbaren Pilzen und Kräutern, seiner bevorzugten Nahrung, zu suchen. Das morgendliche Sonnenlicht beleuchtet nun auch die nahe gelegene Wasserstelle, einen Seitenarm des Flusses Amazonas, des zweitlängsten Stromes der Welt, der rauschend durch die umliegende  Umgebung fließt. Das Morgensonnenlicht fällt nun auch auf einen völlig starr am Ufer kauernden Kaiman, das kleinste Krokodil der Welt. Noch ist er völlig bewegungslos den er befindet sich in Kältestarre, ist also genauso warm wie seine Umgebung, die derzeit noch sehr kalt ist, und kann sich daher noch nicht bewegen. Doch schon bald wird es wärmer, es kann hier dann bis zu 25 Grad Celsius warm werden, und der Kaiman wird sich aus der Kältestarre lösen und im Amazonas auf Jagd nach Piranhas gehen.  Das wird auch höchste Zeit. Denn in den Morgenstunden geht auch der Jaguar, der einzige natürliche Feind des Kaimans, der äußerst gut schwimmen kann, ausgewachsen selbst keine Feinde zu fürchten braucht und dessen Gebiss so kräftig ist das es den Krokodilspanzer mühelos knacken kann, auf Jagd. Na, wisst ihr welchen Ort ich hier in frühen Stunden beschrieben habe? Richtig; den brasilianischen Regenwald in Südamerika, nahe des Amazonas. Ein märchenhafter Ort voller Geheimnisse, den viele von uns nur aus Büchern oder Filmen kennen. Ein Gebiet wo heute sogar noch Indianer, hier Jivarros genannt, leben. Ein Platz voller Wunder, wunderschön und einzigartig, in dem eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen beheimatet ist, die es bei uns in Europa nie in freier Wildbahn geben könnte.

 Doch so idyllisch und unberührt dieses Paradies auch scheinen mag, der Regenwald ist in großer Gefahr. In Wahrheit ist der Dschungel gar nicht mehr so von Menschenhand unberührt, wie ihr vielleicht glaubt. Denn der Mensch zerstört gnadenlos ganze Waldgebiete von der Größe eines Fußballfeldes, und das Tag für Tag. Dies tut er zumeist mit großen schweren Maschinen, die durch das Diesel, das sie ausstoßen, die Umwelt zusätzlich schädigen.  Zusätzlich gelangen jeden Tag Tonnen von Plastikmüll in den Regenwald, weil die Einheimischen nicht mehr wissen, wohin damit. Die Müllhalden sind überfüllt. Vielen Leuten ist auch gar nicht bewusst, dass durch die Rodung von Bäumen für die Papierherrstellung  Millionen Tierarten ihre Heimat verlieren, keine Nahrung mehr finden und immer mehr von ihnen auf der Roten Liste, der Liste für gefährdete bzw. vom Aussterben bedrohte Tierarten, landen. Diese Liste ist inzwischen so lang, dass eine ganze Stunde nicht mehr ausreichen würde um sie vollständig vorzulesen. Ein weiteres sehr großes Problem, dass auch ein Hauptgrund für das Aussterben im Dschungel ist, ist der Handel mit exotischen Tieren wie Papageien, Affen, Schlangen oder Vogelspinnen, wobei dieser heutzutage eigentlich strengstens verboten ist und mit Freiheitsstrafen von bis zu 3  Jahren bestraft wird. Dennoch gelingt es vielen kriminellen Händlern, die Tiere so gut zu verstecken oder auf so gewiefte Art und Weise ins Ausland zu schmuggeln, dass die Artenschützer weiterhin um das Überleben vieler Tierarten kämpfen müssen.

Das  beste Beispiel dafür ist die größte Raubkatze der Welt, die euch sicherlich allen bekannt ist und vor der sich viele Menschen fürchten, der Tiger. Dieses prachtvolle Raubtier, von dem sich heute nur noch gut 3 Unterarten finden, war ehemals über ganz Asien weit verbreitet. Nun lebt der Tiger nur noch in Sibirien, Teilen Indiens und in sehr geringen Mengen auch noch in China. Die Wilderer haben es vor allem auf das weiche, seidige Fell der scheuen Jäger abgesehen, dass sich sehr gut in Fellmäntel einarbeiten lässt, mittlerweile aber auch auf ihr nahrhaftes robustes Fleisch. Es gibt im Internet unzählige Artikel darüber, wie ein Tiger unter einem Elektroschock getötet und geschlachtet wird. Es geht den Wilderern aber auch um die Zähne und Krallen der Tiger, die ideal geeignet sind um aus ihnen Schmuck herzustellen. Auf diese Weise sind viele Unterarten des Tigers bereits ausgestorben.

Aber auch andere Tierarten gehören wegen uns Menschen bereits lange der Vergangenheit an. Ein gutes Beispiel dafür ist die Dronte oder Dodo, eine plumpe Vogelart, die im 16. Jahrhundert in großen Scharen auf Mauritius, einer tropischen Insel im Mittelmeer lebte. Der Dodo führte ein vollkommen ungehindertes Leben auf der Insel, sodass sich seine Flügel zu verstümmelten Fortsätzen zurückbildeten und er nicht mehr fliegen konnte. Wozu auch, er hatte auf Mauritius keine Feinde zu fürchten, denn das Meer stellt für räuberische Säugetiere ein unüberwindbares Hindernis dar. Nun aber gelangten Menschen mit Hilfe von Schiffen nach Mauritius und schleppten Ratten, Mäuse und andere Schädlinge, die in den Laderäumen der Schiffe gut von den dort gelagerten Vorräten leben konnten, mit ein. Die Nager fanden an Land noch bessere Lebensmöglichkeiten als auf den Schiffen und vermehrten sich mit rasender Geschwindigkeit. Das wurde den Dodos bald zum Verhängnis, denn die Ratten und Mäuse machten sich mit Genuss über die Eier der friedlichen Vögel her oder verzehrten die Dronten selbst, die wegen ihrer kurzen Beine nicht schnell laufen und wegen ihrer zurückgebildeten Flügel natürlich auch nicht fliegend entkommen konnten. Aber auch viele Seeleute waren nach der langen Reise so ausgezerrt und hungrig, dass sie selbst das ungeniesbare und nur schwer verdauliche Fleisch der Dodos aufnahmen. So starb der Dodo auf grausame Art und Weise aus.

Ihr seht also, dass vor allem wir Menschen schuld am Aussterben vieler Tierarten sind und das der Regenwald dringend Hilfe benötigt. Vor allem unterstützt uns der „World Wild Fund For Nature“ kurz WWF dabei. Der WWF ist eine internationale Tierschutzorganisation die sich weltweit für den Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten und deren Lebensraum einsetzt. Er lässt bedrohte Gebiete wie eben den Regenwald unter strengen Schutz stellen und den Zustand gefährdeter Tierarten mit speziellen Einsatzkräften überwachen und kontrollieren. Er überprüft aber mittlerweile auch Flughäfen und andere Orte, wo Tiere versteckt werden. Dies geschieht häufig mit speziell dafür ausgebildeten Spürhunden, die die Koffer und das Handgepäck der Flug- oder Fahrgäste beschnüffeln und ihren Führern deutlich machen, wo eventuell lebende oder tote Tiere oder Teile von deren Haut und Fell aufbewahrt werden. Auf diese Weise hat der WWF schon viele Tierarten vor dem Aussterben gerettet.

Und auch ich habe mich schon mal daran beteiligt, indem ich mir zu meinem 10. Geburtstag ein Stück südamerikanischen Regenwald gewünscht habe. Ihr denkt, ich mache Witze? So etwas geht doch nicht? Nein, ich scherze nicht und doch, so etwas geht wohl, denn mittlerweile gibt es in Südamerika ein Schutzunternehmen, das den Titel „Kinder retten den Wald“ trägt und sich für die Rettung des Dschungels einsetzt, indem es Waldgebiete an Kinder und Jugendliche „verkauft“. Man kauft den Regenwaldteil dabei natürlich nicht wirklich, sondern trägt damit nur dazu bei, dass dieses Gebiet unter strengen Schutz gestellt wird. Man bekommt den Regenwaldkauf per Urkunde zugeschickt, auf der steht, wie viel Wald man gekauft hat. So war das bei mir auch. Mit meiner Urkunde habe ich dazu beigetragen, dass ein südamerikanischer Bauer sein Land nicht verkaufen musste, wo auch schon ein Jaguar gesichtet wurde.

Und auch ihr könnt euch dabei beteiligen, indem ihr einfach mal ins Internet geht und dort nachschaut, wie so etwas funktioniert. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig anregen, mitzuhelfen, den Regenwald zu retten. Denn mal ehrlich, wäre es nicht schade wenn es keinen Dschungel mehr auf der Erde gäbe? Wenn niemand mehr Geheimnisse in diesem Kunstwerk der Natur lüften und einheimische Tiere und Pflanzen erforschen könnte? Es hätte übrigens auch für uns Nachteile, wenn der Regenwald abgeholzt werden würde: so würde es, zum Beispiel, seltener regnen, denn der Regenwald hat einen großen Einfluss auf das Weltklima. Dürren oder bei stärkerem Regen auch Unwetter würden sich diesbezüglich häufen.

Also, helft mit den Urwald zu retten! Das kann man neuerdings auch mit Spenden, denn ein großer Teil der Weltbevölkerung setzt sich inzwischen dafür ein. Ihr, Schüler des Goethe Gymnasiums auch? Ich auf jeden Fall!goldminenbedrohendenregenwald100~_v-gseapremiumxl

Eure Leni Ruscher aus der 5/3.

Ostern in Australien

Wer hat’s gewusst?

Ostern ist ja nicht mehr weit weg und wie es bei uns in Deutschland gefeiert wird, ist euch sicher allen bekannt.

Aber wisst ihr auch, wie das Osterfest auf dem Australischen Kontinent gefeiert wird?

Meister Lampe, der Hase, hat sich in Australien nach seiner Einwanderung aus Europa, nämlich zu einer echten Plage entwickelt und wird dort nicht sonderlich geschätzt. Die Nager bedrohen inzwischen auch einheimische Tierarten und wurden kurzerhand durch den BILBY ersetzt. Kennt ihr nicht?

Dann zeige ich ihn euch gerne:

 

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Ein niedliches kleines Beuteltier, der Kaninchennasenbeutler- oder eben auch Bilby und neuer australischer „Osterhase“.

Eine gewisse Ähnlichkeit besteht doch oder? Große Löffelohren hat er, Knopfaugen, Schnurrhaare und einen hoppelnden Sprung.

Leider zählt der Bilby zu den Hauptopfern der Kaninchenplage. Die Kaninchen breiten sich überall aus und mümmeln Felder und Weiden ratzekahl, verursachen große Schäden in der Landwirtschaft und vertreiben somit viele einheimische Tierarten.

Beide Tiere leben unter der Erde in Höhlen. Kaninchen bekommen bis zu 40 Junge im Jahr und der kleine Beutler hat das Nachsehen. Gerade 10 kleine Bilbys erblicken mit viel Glück in der gleichen Zeit das Licht der Welt. Die australischen Kaninchennasenbeutler zählen inzwischen zu den gefährdeten Arten und brauchen die Hilfe des Menschen.

Auch deswegen haben sich Tierschützer in den vergangenen Jahren  für den Bilby als Osterhasen eingesetzt. Und das mit zunehmendem Erfolg. In den Supermärkten kann man inzwischen Bilbys aus Plüsch und Schokolade kaufen und anstatt in ein Osterhasenkostüm, werfen sich zu Ostern immer mehr Menschen in ein Bilby-Kostüm und verteilen fleißig Ostereier an die Kinder.

Mittlerweile profitiert der kleine Kerl auch von dem Hype um ihn, ein Teil des eingenommenen Geldes fließt in Tierschutzprojekte für die Rettung des kleinen Beuteltiers.

Der Bilby ist in Australien auf dem Vormarsch und mal ehrlich, immerhin hat er auch einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Hasen. Seinen Beutel nämlich- da passen eine Menge Ostereier rein. 😉

Ich drücke dem kleinen Bilby auf jeden Fall die Daumen und wünsche euch allen schon jetzt ein gemütliches Ostern.

Eure Leni Ruscher aus der 5/3.

Buchtipp zu „Woodwalkers“

 

Hallo Schüler des Goethe-Gymnasiums.

Ich lese gerade den 4. Band des Buches „Woodwalkers“. Geschrieben hat es Katja Brandis, die ihr vielleicht schon aus anderen Büchern kennt. Der Name „Woodwalkers“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Waldläufer“. Denn so etwas sind die Woodwalkers auch. Sie sind Menschen, die sich jederzeit in ein bestimmtes Tier verwandeln können.

Die Geschichte spielt im heutigen Jahrhundert in den wilden USA. Im Buch geht es um den Pumajungen Carag , der bis jetzt als Raubkatze in den Rocky Mountains aufgewachsen ist und noch nie Kontakt zu Menschen hatte. Doch eines Tages, als er sich mit seiner Mutter und seiner Schwester in Menschen verwandelt um in einer Stadt etwas zu kaufen, beginnt er sich sehr für die Menschen zu interessieren, denn sie sind so anders als alle anderen Lebewesen die er bis jetzt kannte.  Am selben Tag beschließt er, unter Menschen zu leben und verlässt seine Pumafamilie. Nachdem Carag nun 2 Jahre unter Menschen bei einer Pflegefamilie gelebt hat, und sein Geheimnis immer hüten musste, bekommt er plötzlich ein seltsames Angebot. Auf dem Weg zu seiner neuen Schule begegnet ihm plötzlich eine seltsame Frau.  Sie erklärt ihm, dass sie ein Woodwalker so wie er und Schulleiterin der „Clearwater High“, einem geheimen Internat für Woodwalker, ist. Carag  ist glücklich, nicht der einzige seiner Art zu sein und darf die Schule mit gegenseitigem Einverständnis besuchen. Doch kurz vor seinem 1. Schultag bekommt er plötzlich ein weiteres Angebot: der mächtigste Mann der USA, der in Wahrheit ebenfalls ein Pumawandler ist, wie er Carag verrät, wird der Mentor des Jungen und verspricht ihm in jeder Situation behilflich zu sein. Doch in Wahrheit hat er ganz anderes mit Carag vor…

Das Buch ist sehr spannend, aber dennoch mit Humor geschrieben. Ich kann es nur empfehlen. Die einzelnen Bände sind: Bd. 1 Woodwalkers- Carags Verwandlung, Bd. 2 Woodwalkers- Gefährliche Freundschaft, Bd. 3 Woodwalkers- Hollys Geheimnis und Bd. 4 Woodwalkers- Fremde Wildnis. Es soll übrigens noch einen 5. und 6. Band geben. Der 5. Band kommt im Juni 2018 und der 6. Band im 2019.

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Eure Leni Ruscher aus der 5/3                                          .

Hundewelpen zu Weihnachten

Weihnachten ist eine besondere Zeit . Klar, dass man sich da zu Heilig Abend auch etwas Besonderes wünscht. Aber viele Weihnachtsgeschenke sind nicht mehr das was sie mal waren. Zum Beispiel eine neue Krawatte. „Was soll den daran schon besonders sein? Davon hab ich doch schon 25 Stück.“ sagen sich viele. Und auch Sommerkleider, Kuscheltiere und Barbie-Puppen für Kinder interessieren schon lange Niemanden mehr richtig. Manches verliert im Laufe der Zeit auch einfach an Wert. Was früher unersetzbar war ist heute minderwertig. Was man ehemals häufig mit sich herumschleppte, findet man heute ziemlich öde und langweilig, längst nicht mehr so toll wie beim Kauf. Wie schön wäre da etwas lebendiges…? Etwas furchtbar Süßes an dem man nie wirklich das Interesse verliert? Wie zum Beispiel… ein Hundewelpe! „Da habe ich ein tolles Haustier für meine Kinder!“ freuen sich viele Erwachsene, deren Kinder im letzten Jahr nicht sehr begeistert von ihren Weihnachtsgeschenken waren. Leider sind lebende Tierbabys zu Weihnachten überhaupt keine gute Idee, denn: viele Leute haben sich auf die Anschaffung eines Haustieres gar nicht vorbereitet. So wird aus einer Spontanidee ein Sofortkauf. Man beginnt wie wild im Internet nach niedlichen Hundebabys zu suchen . Dabei bemerken viele nicht, das manche Anzeigen über Hundewelpen ein skrupelloses Täuschungsmittel sind um viel Geld einzukassieren, die Tiere sind häufig krankheitsanfällig, geschwächt, haben viele Allergien und wurden oft schon viel zu klein von ihrer Mutter getrennt. Normalerweise dürfen Hundebabys erst im Alter von acht Wochen von der Mutter getrennt werden, den illegal züchtenden Hundeverkäufern ist das jedoch ziemlich egal, sie entfernen die Welpen bereits im Alter von vier oder sechs Wochen von den Elterntieren. Dabei benötigen die Hundewelpen in diesem Alter noch Muttermilch und ausreichend Köperwärme der Mutter, die der Mensch ihnen nicht ohne Hilfsmittel geben kann. Auf diese Weise sterben in Deutschland rund 75000 Hundewelpen pro Jahr an zu früher Trennung von ihrer Mutter. Leider bemerken viele Hundekäufer diese hinterhältige Betrügermasche erst wenn es zu spät ist und die Hundekinder  bereits gekauft sind. Eine beliebte Methode nichts ahnenden Menschen Hundewelpen anzudrehen ist eine rührselige Geschichte  von wegen die Hundemutter wäre schwer krank und würde bald sterben sodass die Welpen dringend ein neues Zuhause benötigen würden zu erzählen. Auch hierauf fallen immer noch viele Leute herein. Diese Leute die die Hundewelpen verkaufen gehören meist zu etwas größerem, einer illegalen Organisation die weltweit mit falschen Impf- oder Chippässen Hunde verkauft, darunter auch viele erwachsene Tiere. Diese Betrüger Gruppen nennt man Hundemafia. Sie stellen selbstgemachte Fotos von Hundewelpen ins Netz und pappen dann noch einen ausgefeilten sorgfältig überarbeiteten Anzeigentext darunter. So hoffen sie, dass möglichst viele Leute auf sie aufmerksam werden und ihnen schnell die Welpen abkaufen. Und wenn sie den Kauf erledigt haben, ziehen sie weiter ohne sich noch länger mit den Hundewelpen oder deren neuer Besitzer zu beschäftigen. Aber zum Glück gibt es viele Tierschützer die sich für Hundekinder und andere illegal gezüchtet und verkaufte Tiere einsetzen. Sie nehmen die Welpen, Kätzchen, u. s. w. bei sich auf, pflegen sie gesund und verkaufen sie wenn sie alt genug sind. Auch der WWF ist hierbei tätig. Falls ihr Tieren in Not auch gerne helfen wollt, informiert euch doch mal im Internet unter www.tiereinnot.de. darüber. Mit eurer Hilfe können viele Tiere vor dem Tod gerettet werden. ich wünsche viel Glück dabei. Lets go!

Eure Leni Ruscher aus der 5/3.