Archiv für den Autor: Christoph Zeiner

Gotthard-Basistunnel

Der längste Bahntunnel der Welt

Wichtige Eckdaten

Streckenlänge57,1 km
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Fahrtgeschwindigkeit Güterzüge: 100–160 km/h
Personenzüge: 200 km/h
Züge/Tag (maximal) 200–260 Güterzüge
65 Personenzüge
Transportleistung
(Güterzüge):
40 Mio. Tonnen/Jahr
Bewegte Gesteinsmasse28,2 Mio. Tonnen
Baukosten12 Mrd. Schweizer Franken
= 11,2 Mrd. Euro
Baubeginn
4. November 1999
Offizielle Eröffnung
1. Juni 2016
Betribsaufnahme Güterzüge 5. September 2016
Betriebsaufnahme Personenzüg 11. Dezember 2016

Geschichte

Um die Entstehung des Tunnels nachvollziehen zu können, müssen wir uns zuerst mit der Gotthardbahn beschäftigen, den sie war der Vorläufer des Tunnels. Die Gotthardbahn wurde 1882 eröffnet, als Teil der Bahnstrecke Immensee-Chiasso (206 km), sie führte auf maximal 1154 m. Zwischen 1916 bis 1920 wurde die Strecke elektrifiziert. Mit dem aufkommenden Güterverkehr stieß die Bahnstrecke jedoch an ihre Grenzen, 1947 entstand der erste Plan der einen Basistunnel unter dem Gotthardmassiv vorsah. Ende der 1980er-Jahre war das Projekt Gotthard-Basistunnel eines von fünf diskutierten Eisenbahntunnelprojekten im Bereich der Schweizer Alpen. Nach einigen Abänderungen sprach sich die SBB (Schweizerische Bundesbahn) im Dezember 1988 für den Tunnel aus. Nach mehreren Abstimmungen nahm die Regierung und das Parlament das Projekt 1992 an. Ab dem 4. Februar 1999 wurde im Hauptstollen gesprengt, damals wurde mit einer Eröffnung um 2010-2012 gerechnet. Da der Basistunnel, aus zwei parallelen Röhren besteht, wurde mit vier Tunnelbohrern gearbeitet. So wurde an insgesamt 4 Röhren gleichzeitig gearbeitet, die Röhren wurden nacheinander verbunden, die beiden Oströhren am 15. Okt. 2010 und die Weströhren am 23. März 2011. Danach wurde zur Stabilisierung eine 30 cm dicke Betonschicht auf die Tunnelwände verteilt, anschließend installierte man die Schienen, die Brandschutztore, eine Beleuchtung für die Nothaltestellen, verlegte die Oberleitung und die Steuerungskabel für sich im Tunnel befindende Weichen und Signale. Ab 2013 wurde der Tunnel auf Herz und Nieren geprüft. Die Eröffnung wurde 2011 auf den Dezember 2016 angepeilt. Am 1. Juni 2016 wurde die offizielle Eröffnung begangen. Vor der Inbetriebnahme musste jedoch noch bis zum 5. November gewartet werden.

Der Verlauf des Gotthard-Basistunnel im Vergleich zur alten Gotthardbahn

Betrieb

In den ersten acht Betriebsmonaten wurden 2,3 Millionen Reisende befördert. Die Zahl der Fahrgäste war dabei um 30 Prozent, auf 10.400 Reisende pro Tag, gestiegen. Die Zahl der Transit-Güterzüge nahm im gleichen Zeitraum um 6 Prozent zu. Insgesamt fuhren rund 17.000 Güterzüge durch den Tunnel, mit einem Gewicht von durchschnittlich 1080 t und einer Länge von 434 m. Mit 80 Güterzügen pro Tag ist die Kapazität des Tunnels von ca. 170 täglichen Güterzügen etwa zur Hälfte ausgeschöpft. Züge mit feinem Schüttgut dürfen aufgrund von Staubentwicklung den Tunnel seit 9. Juni 2017 nicht mehr befahren. Sie müssen ienen umweg über die alte Gotthardbahn nehmenIm ersten Betriebjahr, das am 9. Dezember 2017 endete, fuhren insgesamt 24.757 Güter- und 18.395 Personenzüge durch den Tunnel. In der Spitze wurden 165 Fahrten pro Tag gezählt. Im Personenverkehr wurden durchschnittlich 11’000 Reisende pro Tag befördert. Im Güterverkehr wurden bis zu 116 Züge pro Tag gezählt, von fünf verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (grösstenteils SBB Cargo). 0,1 Prozent der geplanten Züge mussten über die Bergstrecke umgeleitet werden. Nach 18 Monaten waren insgesamt knapp 39.922 Güter- und rund 28.689 Personenzüge durch den Tunnel gezählt. An einem durchschnittlichen Werktag werden 170 Züge gezählt, davon 120 Güterzüge (Stand: 2018). Als relativ störanfällig haben sich die hydraulisch angetriebenen Weichen und ETCS erwiesen. Am 5. März 2019 wurde der 100.000. Zug durch den Tunnel gezählt. Mit wenigen Ausnahmen hätten alle Züge regulär durch den Tunnel fahren können; in einigen Fällen waren Umleitungen, in Einzelfällen Abschleppungen notwendig. Werktäglich wurden zu dieser Zeit zwischen 130 und 160 Züge pro Tag gezählt, davon rund zwei Drittel Güterzüge und rund ein Drittel Personenzüge.Dem Gotthard-Basistunnel-Projekt wurde der European Railway Award 2018 zugesprochen. Das Angebot, im Rahmen einer rund zweistündigen Führung den Tunnel (einschliesslich eines Fensters zum Fahrtunnel) zu besichtigen, nutzten 2017 rund 5000 Besucher.

Azteken- Vergessene Hochkultur ?

Jeder kennt garantiert eine der frühen Hochkulturen, die irgendwann und irgendwo auf der Welt entstanden sind und dann wieder untergingen. Da habe ich mir eine, nämlich die Azteken herausgesucht, von der ich euch ein bisschen erzählen will.

Die Azteken lebten im 14. und 15. Jahrhundert, im heutigen Mexiko. 1519 bis 1521 eroberte der Spanier Hernán Cortés das Reich der Azteken. Viele der Azteken starben, ihre Kultur wurde weitgehend zerstört. 1535 wurde auf dem Gebiet Mexikos das Vizekönigreich Neuspanien ausgerufen.

Das Gebiet der Azteken und die Eroberungen nach Herrscher und Zeit sortiert
Die Route des Feldzügen von Hernán Cortés gegen die Azteken
Das Gebiet der Hauptstadt Tenochtitlan am Lago de Texcoco (übrigens heute fast ausgetrocknet wegen Entwässerungskanäle, die in der Kolonialzeit angelegt wurden).

Wie lebten die Azteken?

Die Azteken ernährten sich hauptsächlich von Mais, Kürbis und Bohnen. Sie bauten die Nahrungsmittel nicht auf herkömmlichen Feldern, sondern auf Chinampas. Das sind schwimmende Gärten. Die Bauern schöpften Schlamm vom Seeboden auf und befestigten das „Floß“ mit seitlichen Ruten aus Zweigen. Auf dem neu entstandenen „Land“ bauten sie ihre Lebensmittel an. Es gab auch Handwerker. Am angesehensten waren die Goldschmiede und die, die prächtigen Kopfschmuck aus Federn herstellten. Bezahlt wurde mit Kakaobohnen. Städte und Völker, die die Azteken unterworfen hatten, mussten ihnen Tributzahlungen leisten. Das waren Lebensmittel, Felle, Vogelfedern, Baumwolldecken, Kakao oder auch Arbeitskräfte. Bei Eroberungen wurden auch viele Gefangene gemacht, diese mussten dann als Sklaven dienen. Hauptziel eines Kriegers war es möglichst viele Gefangene zu machen, dafür erhielt er dann Belohnungen.

Woraus bestand ihre Gesellschaft?

Die Frau war in dieser patriarchalischen Gesellschaft strengen Normen unterworfen. Als Kind hatte sie den Eltern zu gehorchen und als Frau den Mann. Sie wirkte im Haus, selten als Hebamme oder als Priesterin, wenn sie aus einer adligen Familie stammte. Der Aufbau der Gesellschaft ist ähnlich, dem des europäischen Mittelalter. Die unterste Stufe stellte das einfache Volk (Bauern, Handwerker,..) dar. Darüber stand der erbliche Adeligen (pipiltin). Jeder aus dem Volk konnte durch Dienst in der Armee zum Adeligen aufsteigen. Der Adel mit Besitz stellte die obersten Beamten der aztekischen Reichsverwaltung und aus seinen Reihen setzte sich der Rat zusammen, der den Herrscher beriet und seinen Nachfolger aus der regierenden Dynastie wählte. Adel ohne Besitz wurde Priester, Gelehrter oder Kunsthandwerker wenn er sich nicht für das Militär eignete. Über den Adeligen standen die „pochteca“, eine erbliche Kaufmannsgilde, die außerhalb des Landes Handel mit Luxusgütern trieben durften. An der Spitze des Staates stand das königliche Haus, mit dem „Sprecher“ (tlatoani) gleichbedeutend mit einem König. 1519 war das Montezuma. Neben dem Herrscher gab es eine weiter wichtige Person, die „weibliche Schlange“ (chiuacoatl), ihm oblagen die Gerichtbarkeit und die inneren Angelegenheitender aztekischen Hauptstadt.

Bildung ?!

Obwohl manches an den Azteken primitiv aussieht, alle Kinder besuchten die Schule. Mit 12 Jahren kamen alle Mädchen und Jungen in die Schule, cuicalli, dem „Haus des Gesanges“. Hier wurde die Kinder mit den Göttern und Zeremonien vertraut gemacht. Außerdem wurde Tanz und Gesang gelehrt. Sie blieben dort bis sie 15 waren. Für die Mädchen hörte die Schule auf, es sei denn, sie wollten Priesterin werden. Die Söhne der Adligen gingen danach in den calmecac, wo sie auf ihre privilegierte Rolle vorbereitet wurden. Neben der militärischen Ausbildung, wurde Rhetorik, Gesang, Religion und Fertigkeiten in der Verwaltung und Politik vermittelt. Der Rest ging in das telpochcalli, das „Haus der jungen Männer“, wo die militärische Ausbildung im Vordergrund stand.

Schrift und Zahlen

Azteken kannt keine Schrift, sondern benutzen „Bilderbücher“ (Codices Einzahl: Codex). Die „Bilder“ besitzen eine naturalistische Bildtechnik. In den Faltbüchern wurden religiöse Gesänge, Zeremonialtexte, Chroniken und Erzählungen, Sitten und Gebräuche, und vor allem die Geschichte der Indianer Mesoamerikas dargestellt. Die meisten Faltbücher wurden von den Spaniern zerstört. Ganze vierzehn Codices aus ganz Mexiko (aus der Zeit vor der Eroberung) sind erhalten geblieben. Die meisten befinden sich in europäischen Museen und Bibliotheken.

Die Azteken zählten und rechneten nach dem Zwanziger-System (im Gegensatz dazu rechnen wir heute nach dem Zehner-System). Das heißt, die Zahl 20 ist die Basis. Zum Beispiel:

Darstellung der Zahl 30 Darstellung der Zahl 400
Azteken (mit
Basis
20)
1 ∙ 201 + 10 ∙ 200
= 20 + 10
= 30
1 ∙ 202 + 0 ∙ 201 + 0 ∙ 200
= 400 + 0 + 0
= 400
Wir (mit Basis
10)
3 · 101 + 0 · 100
= 30 + 0
= 30
4 · 102 + 0 ∙ 101 + 00
= 400 + 0 + 0
= 400

Kalender und Weltuntergang

Der normale aztekische Kalender richtete sich nach dem Sonnenjahr und hieß xihuitl. Er umfasste 365 Tage in 18 Monaten zu je 20 Tagen plus 5 sogenannte Unglückstage. Jeder Monat hatte 4 Wochen zu je 5 Tagen. Der letzte Tag in der Woche war öffentlicher Markttag (tianquiztli) und gleichzeitig Fest- und Ruhetag. So gab es insgesamt 288 Arbeitstage und 72 tianquiztli im Jahr. An den 5 Unglückstagen sollte man nicht arbeiten. Dies ergab insgesamt 365 Tage. Da aber das Jahr ca. 6 Stunden länger ist, ergab sich ein Überschuß an Tagen. Deshalb wurde nach jeweils 52 Jahren 12 ½ Schalttage eingeschoben. Damit wurde eine genauere Angleichung an das Sonnenjahr erreicht, als in jedem europäischen Kalender.

Es gab noch einen zweiten, heiligen Kalender mit 260 Tagen, den sogenannten tonalpohualli, der zu Weissagungen benutzt wurde. Die 260 Tage waren in 20 Wochen zu je 13 Tagen aufgeteilt. Jeder Tag war einem Gott (bzw. einer Göttin) zugeordnet. Das Schicksal der Menschen hing davon ab, ob ihrem Geburtstag gute oder schlechte Eigenschaften zugeschrieben wurde. So war beispielsweise. „Sieben Regen“ ein günstiger Tag, „Zwei Kaninchen“ dagegen ein schlechter Tag.

Bei den Azteken wurden die beiden Kalender kombiniert, so dass ein „Kalenderrad“ von 52 Jahren entstand. In Mesoamerika wurde die Zeit nicht als linear aufgefasst (so wie wir das machen), sondern als zyklisch: Am Ende einer 52jährigen Periode wird die Zeit und die Welt wiedergeboren. Dies symbolisierte dann die „Zeremonie des Neuen Feuers“. Bei dieser Zeremonie wurden in den letzten Stunden des alten Jahres alle Feuer gelöscht, die Bildnisse der Götter ins Wasser geworfen und Kinder und Frauen versteckt. Priester stiegen auf den „Hügel des Sterns“, oberhalb von Ixtapalapa und warteten bis die Plejaden den Zenit überschritten. Um diese Zeit war die Gefahr am größten, dass die Erde zerstört wird. Um dieses Unglück abzuwenden, wurde ein Mensch geopfert, dem man das Herz aus dem Leibe riß. In der Brusthöhle des Opfers entfachte man ein neues Feuer und damit auch einen neuen 52-jährigen Zyklus. Das Feuer wurde mit Fackeln zum Templo Mayor in Tenochtitlan gebracht und von dort aus in die anderen Städte der Azteken. Echt eklig oder?

Die Götter in der 3. Spalte stehen für eine Art Schutzheilige der Tage:

1 Krokodil
(cipactli)
Tonacatecuhtli, Herr der Erhaltung
2 Wind
(ehecatls)
Quetzalcoatl, die Gefiederte Schlange
3 Haus
(calli)
Tepeyollotli, das Herz des Berges
4 Eidechse
(cuetzepalin)
Hueyhuecoyotl, der Alte Kojote
5 Schlange
(coatl)
Chalchiuhtlicue, die Wassergöttin
6 Tod
(miquiztli)
Tecciztecatl, der Mondgott
7 Hirsch
(mazatl)
Tlaloc, der Regengott
8 Kaninchen
(tochtli)
Mayahuel, die Göttin des Pulque
9 Wasser
(atl)
Xiuhtecuhtli, der Feuergott
10 Hund
(itzcuintli)
Mictlantecuhtli, Herr der Unterwelt
11 Affe
(ozomatli)
Xochipilli, Prinz der Blumen
12 Gras
(malinalli)
Patecatl, Gott der Heilkunst
13 Rohr
(acatl)
Tezcatlipoca, Herr des rauchenden Spiegels
14 Jaguar
(ocelotl)
Tlazolteotl, Göttin der Liebe und des
Schmutzes
15 Adler
(cuauhtli)
Xipe Totec, der gehäutete Herr
16 Geier
(cozcaquauhtli)
Itzpapalotl, der Obsidianschmetterling
17 Bewegung
(ollin)
Xolotl
18 Reibstein
(tecpatl)
Tezcatlipoca, Herr des rauchenden Spiegels
19 Regen
(quiauitl)
Chantico, Göttin des Herdes
20 Blume
(xochitl)
Xochiquetzal, Göttin der Blumen

Kunterbuntes Götter-Bingo

Chicomecóatl
„Sieben Schlange“, Göttin des Ackerbaus
MictlantecuhtliGott der Unterwelt
Chalchiuhtlicue
Wassergöttin, Ehefrau des Regengott
Tlaloc
Chantico
Göttin des Herdes

Coatlicue

„Herrin im Schlangenrock“. Mutter des
aztekischen Stammesgottes Huitzilopochtli,
Herrscherin der Erde, der Finsternis und des
Todes, außerdem auch Fruchtbarkeitsgöttin

Coyolxauhqui
Schwester von Huitzilopochtli, Mondgöttin.
EhecatlWindgott
Huehuetecotl Der Alte Feuergott
Hueyhuecoyotl Der Alte Kojote
Huitzilopochtli Kriegsgott, einer der wichtigsten Götter in der
aztekischen Mythologie.
Mayahuel Herrin der Agaven und des Pulques
Mictlantecuhtli Gott der Unterwelt
Ometeotl Gott der Zweiheit
Patecatl Gott der Heilkunst
Quetzalcoatl„Gefiederte Schlange“, erscheint auch als Herr
der Winde, der Medizin und der Künste.
Tecciztecatl Mondgott
Tepeyollotli Herz des Berges
Tezcatlipoca
„Rauchender Spiegel“, Kriegsgott
Tlaloc
Regengott
TlazolteotlGöttin der liebe und des Schmutzes
TonacatecuhtliHerr der Erhaltung
TonatiuhSonnengott
Xipe Totec„Unser Herr, der Geschundene“ Gott des
Frühlings und der Regenzeit
XiuhtecuhtliFeuergott
Xochipilli„Blumenfürst“, Gott der Liebe des Tanzes,
Symbol des Sommers
Xochiquetzal Göttin der Blumen

Doch jede Kultur hat auch ihre Schattenseite, so wurden Zehntausende getötet und ihre Herzen den Göttern geopfert. Zum ermitteln des Schlachtopfer spielte man eine Art Fußball, bei dem mit dem Bein der Ball in der Luft gehalten werden musste. Das Ziel des Spiels war ein steinerer Ring, durch den der Ball geschossen wurde. Anders als beim Fußball gab es keine Rollenverteilung, die gesamte Mannschaft ist involviert. Forscher sind sich nicht ganz einig, ob die Sieger oder die Verlierer geopfert wurden.

Nach all dem was in diesem Artikel an Wissen über die Azteken zu finden ist, kann man sehr wohl zu dem dem Schluss kommen, dass die Azteken eine Hochkultur waren!

von Chtistoph

Frankreich

Da ich in den Sommerferien in Frankreich war, möchte ich gerne in diesem Artikel etwas berichten. Gleich vorweg, den Klichee Franzosen gibt es nur teilweise. Natürlich tragen die Franzosen kein weiß-Schwarz gestreiftes Hemd, eine schwarze Mütze und einen Flasche Rotwein unter dem Arm. Aber was ich in über zwei Wochen Aufenthalt immer wieder gesehen habe, dass die Franzosen in den Bäcker reingehen und dann mit mindestens 2 Baguettes wieder heraus. Ehrlich! Was Französischlehrer sicherlich verärgern wird, während meines Aufenthalts musste ich mich niemals mit den Besitzern unseres Chateau auf Französisch unterhalten, sie waren nämlich Niederländer. Da Deutsch und Niederländisch zur selben Sprachfamilie gehören (und somit in vielen Wörtern ähnlich sind), gab es kaum Verständigungsprobleme. Unter einem Chateau darf man sich in Frankreich nichts Extravagantes vorstellen. Ein französisches Chateau hat zumindest in der Region nichts mit z.B. dem Barockschloss Rammenau zu tun. Sie sehen sich eigentlich nicht mal ähnlich.

Das ist das Château-Les-Claids dort, wo der rote Kringel ist, haben wir gewohnt.

Zur französischen Küche: zuallererst in Frankreich gibt es überwiegend kein normales Brot, meistens nur Baguette. Baguette ist für Franzosen das gleiche wie für uns ein Brot. Wobei ich sagen muss, französisches Baguette schmeckt irgendwie viel besser, als deutsches. Die Franzosen haben keine Fanta, sondern Orangina (Fanta + Fruchtfleisch) und Salamipizza ist unüblich, statt Salami Schinken. Während des Urlaubs hab ich in keinem Restaurant Froschschenkel, Schnecken oder ähnlich ekelhaftes gesehen.

Folgende Museen empfehle ich jedem, der in der Normandie Urlaub macht:

  • Batterie du Roule (Cherbourg)
  • Cité de la Mer (Cherbourg)
  • Musée de la Libération (Cherbourg)
  • Musée Mémorial d’Omaha Beach (Saint-Laurent-sur-Mer)
  • Musée du Débarquement d´Utah (Sainte-Marie-du-Mont)
  • Dead Man´s Corner Museum (Carentan-les-marais saint-come-du-mont)
  • Normandy Victory Museum (Carentan-les-marais)
  • Château de Gratot (zwischen Coutance und und Gouville, an der D 244)

Wenn wir von Kultur reden, muss man auch über Montmartre, das Künstlerviertel von Paris reden. Wirklich,  wenn man sich an einen Cafetisch setzt, fragen dich ein Haufen Künstler, ob sie dich dürfen.

Übrigens alle Museen sind mit englischen bzw. deutschen Erklärungen und Führungen. Im Museum Cité de la Mer in Cherbourg gibt es ein echtes Atom-U-Boot zu besichtigen, viele große Aquarien und eine Ausstellung zur Titanic. Warum Titanic? Ganz einfach, in Cherbourg hielt sie zum letzten Mal, bevor sie aufs offene Meer fuhr, … um zu sinken. Ganz besonders empfehle ich das Musée du Débarquement am Utah Beach, dort gibt mehr als 1000 Ausstellungsstücke, die die Geschichte von der Befreiung der Halbinsel Cotentin berichten.

Frankreich ist ein bezaubernd schönes Land und immer eine Reise wert!

von Christoph

Jules Verne

Jules Verne um 1890, Fotografie

Verne wuchs im Reederviertel der Hafenstadt Nantes als ältestes von fünf Kindern eines Anwalts und seiner aus Reederkreisen stammenden Frau auf. Als Elfjähriger soll er heimlich versucht haben, eine Seereise als Schiffsjunge anzutreten, aber im letzten Moment von Bord geholt worden sein. Seine Schulzeit verbrachte er auf katholischen Privatschulen seiner Heimatstadt und beendete sie dort 1846 auf dem staatlichen Gymnasium. Anschließend ging er zum Jurastudium nach Paris, weil er die väterliche Anwaltspraxis übernehmen sollte. Spätestens als Student begann er jedoch zu schreiben und erhielt Kontakt zur Welt der Pariser Literaten, u. a. zu Alexandre Dumas, der ihn etwas protegierte, und zu dessen Sohn Alexandre Dumas dem Jüngeren, mit dem er sich anfreundete. Jules Verne 1856 Karikatur von 1884 Er blieb deshalb nach Abschluss des Studiums (1849) in Paris und versuchte sich zunächst vor allem in verschiedenen dramatischen Genres, von der Tragödie bis zum Opernlibretto. 1851 wurde ein erstes Stück von einer literarischen Zeitschrift angenommen, in welcher im selben Jahr auch zwei Erzählungen von ihm erschienen. Deren Sujets ‚Seefahrt’ bzw. ‚Ballonfahrt’ ließen Verne nicht mehr los, auch wenn er noch längere Zeit vorwiegend Texte mit ganz anderer Thematik verfasste. 1852 wurde er Sekretär des Intendanten des Pariser Théâtre-Lyrique, für das er in den nächsten Jahren teils allein, teils in einem Autorenteam Stücke produzierte. Zugleich schrieb er weiterhin Erzählungen mit unterschiedlicher Thematik, darunter 1855 die Reise-Abenteuer-Erzählung Un hivernage dans les glaces (Eine Überwinterung im Eis). 1857 heiratete er eine Witwe mit zwei Kindern. Sie gebar ihm 1861 mit Michel einen Sohn. Er betätigte sich danach einige Jahre mäßig erfolgreich in dem bürgerlichen Beruf eines Börsenmaklers. Nebenher (1859 und 1861) machte er mit dem befreundeten Komponisten Aristide Hignard Schiffsreisen nach Schottland und nach Norwegen, die ihm die Welt der Seefahrt erschlossen. Die erste Reise war Grundlage des Romans Voyage à reculons en Angleterre et Écosse (Reise mit Hindernissen nach England und Schottland), der zu Vernes Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde. Doch versuchte er auch weiterhin zu schreiben. Entscheidend war schließlich, dass er 1862 den umtriebigen Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel kennenlernte. Dieser brachte seinen gerade fertigen ersten Science-Fiction-Reiseroman Cinq semaines en ballon (Fünf Wochen im Ballon) heraus, nahm ihn für weitere Romane derselben Machart unter Vertrag und leitete ihn zum publikumswirksamen Schreiben an. Spätestens über Hetzel kam Verne auch in Kontakt mit Naturforschern und Erfindern, die seine Kenntnisse erweiterten, ihn fachlich berieten und ihm zu Ideen verhalfen, die er in einem immensen Zettelkasten sammelte. Mit dem Erfolg von Fünf Wochen im Ballon hatte Verne seinen Durchbruch als Autor, dennoch war dieses Werk nicht sofort ein Verkaufsschlager, sondern wurde über vier Jahrzehnte kontinuierlich in mehreren Auflagen verkauft. In den folgenden Jahren schrieb er zahlreiche Romane, die meist fortsetzungsweise in Hetzels 1864 gegründeter Jugendzeitschrift Magazin illustré d’éducation et de récréation (Illustrierte für Erziehung und Erholung) erschienen, ehe sie auch als Buch herauskamen. Seine eigentliche Domäne hierbei waren und blieben Reise- und Abenteuerromane mit mehr oder weniger großem Science-Fiction-Anteil, die von Hetzel deshalb unter der Rubrik Voyages extraordinaires (Außergewöhnliche Reisen) vermarktet wurden. Hierin nahm Verne mit viel wissenschaftlicher und technischer Intuition manche später realisierte Entwicklung vorweg, wobei dies im Schwerpunkt nur die Literatur der ersten 12 Jahre nach dem Erstlingswerk betraf. Seine bekanntesten Romane sind: Voyages et aventures du capitaine Hatteras (Abenteuer des Kapitän Hatteras, 1864/65); Voyage au centre de la Terre (Reise zum Mittelpunkt der Erde, 1864); De la Terre à la Lune (Von der Erde zum Mond, 1865); Autour de la Lune (Reise um den Mond, 1869); Vingt mille lieues sous les mers (Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer, 1869). 1872 kam als sein größter Erfolg Le Tour du monde en 80 jours (Reise um die Erde in 80 Tagen) heraus, das er mit Adolphe d’Ennery als Co-Autor auch für das Theater adaptierte. 1876 erschien, ähnlich erfolgreich, der in Sibirien spielende Abenteuer-Politkrimi Michel Strogoff (Der Kurier des Zaren), der ebenfalls zu einem Stück verarbeitet wurde.

Spätestens seit Le Tour du monde war Verne ein geachteter und reicher Mann. Er unternahm zahlreiche Reisen per Bahn und per Schiff, 1867 z. B. mit dem größten Passagierdampfer der Zeit, der Great Eastern, in die USA, und ab 1866 auch mit eigenen Segel- und schließlich Dampfer-Yachten auf Kanal, Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeer. Zudem unterhielt er ein repräsentatives Haus in Amiens, der Heimatstadt seiner Frau, wo er seit 1870 lebte. In diesem Jahr wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Auch wurde er – für einen Nichtbriten ungewöhnlich – in den renommierten Londoner Travellers Club aufgenommen. Schreibtisch von Jules Verne in seinem Stadthaus in Amiens (heute Museum) Kummer bereitete ihm allerdings sein Sohn Michel, den er 1876 als 15-Jährigen zeitweilig in eine Erziehungsanstalt gegeben hatte und mit dem er sich erst 1888 aussöhnte. 1883 scheiterten seine Versuche, sich als Kandidat für die Académie Française ins Spiel zu bringen. Offensichtlich wurden seine Schriften von den anderen „Académiciens“ nicht als seriöse Literatur akzeptiert. Noch heute wird Verne von der zünftigen Literaturgeschichtsschreibung meist nur nebenher erwähnt. 1886 wurde er durch den Pistolenschuss eines geistesgestörten Neffen schwer verletzt und behielt Behinderungen zurück. 1888 begann er, sich kommunalpolitisch zu betätigen, und wurde mehrfach in Amiens als Stadtrat gewählt, wobei er zunächst eher der linken, später der rechten Mitte angehörte und sich für Stadtplanung und das städtische Theater engagierte. 1898, bei der Dreyfus-Affäre, wird er zu den „anti-Dreyfusiarden“ gezählt, setzte sich aber 1899 für die Wiederaufnahme des Verfahrens ein. Am 17. März 1905 erlitt Jules Vernes einen Diabetesanfall. Er starb sieben Tage darauf am 24. März 1905. Nach seinem Tod gab sein Sohn noch zahlreiche Werke aus dem Nachlass heraus.

Max Popp veröffentlichte 1909 mit Julius Verne und sein Werk die erste große, deutsche Biografie (aus der Sammlung von Wolfgang Thadewald). Da die Epoche vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen geprägt war, schlugen Vernes Bücher, die sich an ein vorwiegend jüngeres und gebildetes, meist männliches Publikum richteten, nicht nur in Frankreich, sondern dank Übersetzungen auch in ganz Europa und Amerika gut ein. Einige seiner Romane werden bis heute ständig neu aufgelegt. Im 20. Jahrhundert haben die handlungsreichen Romane Vernes viele Filmemacher gereizt. Nicht zufällig erhielt 1954 das erste Atom-U-Boot der Welt, die amerikanische USS Nautilus, den Namen des futuristischen U-Bootes Nautilus unter der Leitung der Romanfigur Kapitän Nemo aus Vingt mille lieues sous les mers. In der Science-Fiction-Filmkomödie Zurück in die Zukunft III benennen die Hauptcharaktere Dr. Emmett Brown und Clara Clayton ihre gemeinsamen Kinder Jules und Verne nach dem gemeinsamen Lieblingsautor. Nach Jules Verne ist die Jules Verne Trophy benannt, eine Auszeichnung für die schnellste Weltumrundung per Segelboot. Des Weiteren heißt das erste ATV (ein unbemannter Raumtransporter der europäischen Weltraumagentur ESA) Jules Verne, ebenso ein kleiner Gebirgszug im Norden der Île de la Possession (im Indik) und ein Impaktkrater (Einschlagskrater) auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Seit 1995 trägt der Asteroid (5231) Verne seinen Namen, ebenso seit 1961 der Mondkrater Jules Verne und seit 1948 der Mount Verne in der Antarktis. 1999 wurde Verne postum (nach jemandes Tod erfolgend) in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen. Der im Jahre 2000 gegründete Jules-Verne-Club ist die einzige literarische Vereinigung, die sich schwerpunktmäßig mit der deutschsprachigen Rezeption der Werke Jules Vernes befasst.

Einige wichtige Werke, mit Veröffentlichungsdatum und Titel für Frankreich und Deutschland:

Die folgenden Werke aus dem Nachlass Jules Vernes wurden von seinem Sohn  mehr oder weniger stark überarbeitet und veröffentlicht:

  • Le Phare du bout du monde 1906; Der Leuchtturm am Ende der Welt 1906
  • L’Agence Thompson and Co. 1907; Das Reisebüro Thompson & Co. 1907
  • La Chasse au météore 1908; Die Jagd nach dem Meteor 1908

In der Liste gibt es einige Links zu den dazu gehörenden Hörbüchern. Leider gibt es nicht zu allen Werken Hörbücher und bei z.B. Die 500 Millionen der Begum habe ich das dazugehörende Hörbuch vor einiger Zeit auf YouTube gefunden und da wollte ich es euch verlinken, es ist aber „nicht mehr verfügbar“.

Bis nach die Ferien, Christoph. 🙂

Die Dresdener Frauenkirche

Die erste Frauenkirche wurde im 11. Jahrhundert als Missionskirche gebaut, um die umliegenden sorbischen Dörfer zu christianisieren. Als im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts die Stadt Dresden entstand, wurde die Frauenkirche die Pfarrkirche der Stadt, d.h. dass hier auch Taufen, Trauungen und Begräbnisse stattfanden. Immer wieder wurde die Kirche zu klein und daher umgebaut. Zunächst entstand im 13. Jahrhundert eine gotische Hallenkirche, Ende des 15. Jahrhunderts wurde sie im Stil der Spätgotik umgestaltet. Im Zuge der Reformation diente sie ab 1539 für 20 Jahre als reine Begräbniskirche, ehe hier wieder Gottesdienste abgehalten wurden. Da sich die Kirche seit der Verlegung der Festung im späten 16. Jahrhundert innerhalb Dresdens befand, drängte August der Starke aus stadtplanerischen und hygienischen Gründen darauf, den Kirchhof aufzulösen.

 

Frauenkirche um 1714

Dies geschah schrittweise ab 1714. Viele Gräber gingen dabei verloren. Nach der Aufhebung des Frauenkirchhofs wurde die Anlage eines neuen Begräbnisplatzes dringend erforderlich. Hierfür wurde ab 1724 der sogenannte »Armen-Gottes-Acker«, der Eliasfriedhof, genutzt. Nachdem die gotische Kirche Anfang des 18. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit zeitweilig geschlossen werden musste, beschloss 1722 der Rat der Stadt Dresden einen vollständigen Neubau. Den Auftrag, die Kirche zu erbauen, bekam Ratszimmermeister George Bähr.

Er plante ein Meisterwerk, welches insbesondere durch die unverwechselbare Kuppel zum Wahrzeichen der Stadt Dresden werden sollte: „von Grund aus bis oben hinauf gleichsam nur ein einziger Stein“. Am 26. August 1726 wurde der Grundstein der neuen Frauenkirche gelegt. Zuvor hatte der beauftragte Architekt George Bähr mehrere Entwürfe vorlegen und Korrekturen aufgrund von Gegengutachten vornehmen müssen. Schließlich entschied man sich für einen überkuppelten Zentralbau auf quadratischem Grundriss. Als Stadtkirche oblag die Finanzierung des Baus den umliegenden Gemeinden, sodass die Arbeiten immer von finanziellen Nöten begleitet waren. 

Noch während die Kirche im Bau befindlich war, wurde die Unterkirche als Begräbnisstätte genutzt. Auch die Weihe der Kirche fand 1734 und damit weit vor der Fertigstellung statt – noch ohne Orgel und mit provisorischem Altar. In den darauf folgenden Jahren bis 1738 wurde die Steinkuppel vollendet. In der ursprünglich von George Bähr zur Begutachtung eingereichten Planung war noch eine kupfergedeckte Holzkuppel vorgesehen gewesen. Diese Variante war jedoch zu teuer. So schlug Bähr vor, die Kuppel teilweise oder ganz aus Stein zu fertigen – so wie er es wohl schon immer wollte. Als problematisch wurden jedoch die hohe Last und die fragwürdige Wetterfestigkeit einer solchen Kuppel angesehen. Gutachten wurden eingeholt und George Bähr mehrfach befragt, ehe 1733 ein Vertrag über die Ausführung in Stein geschlossen wurde. 1743 wurde der Bau mit dem Aufsetzen einer steinernen Laterne fertig gestellt. 

                             Frauenkirche 1879

Am Vormittag des 15. Februar 1945 – zwei Tage nach dem verheerenden Bombenangriff auf Dresden – stürzte die ausgebrannte Frauenkirche in sich zusammen. Hatte sie den unmittelbaren Angriff und den Feuersturm anders als die meisten Gebäude der Innenstadt scheinbar überstanden, musste sie der extremen Hitzeeinwirkung schließlich Tribut zollen. Denn als in den ersten Stunden des 14. Februar das Feuer in die Kirche eingedrungen war, brannten nicht nur die hölzernen Emporen und das Gestühl lichterloh, sondern mehr und mehr Sandstein platzte von den Pfeilern ab, bis diese die Last der Kuppel – immerhin 12.000 Tonnen (= 12000000 kg ⇒ 8571 Autos) – nicht mehr tragen konnten. Über vier Jahrzehnte erinnerte die Ruine an die Zerstörung Dresdens und die Schrecken des Krieges. Den Trümmerberg im Herzen der Stadt zu belassen, war natürlich alles andere als selbstverständlich. Für Stadtplaner war er eher ein Hindernis. Der Beharrlichkeit insbesondere des Dresdner Instituts für Denkmalpflege und des Sächsischen Landeskonservators Prof. Hans Nadler ist es aber zu verdanken, dass die Ruine nicht abgetragen wurde. Vielmehr wurde sie gesichert: Der Altarbereich wurde eingemauert, der Trümmerberg mit Rosen bepflanzt.

Anfang der 1960er Jahre setzte sich der Gedanke durch, die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zu bewahren. Der Rat der Stadt Dresden beschloss schließlich, die Kirchruine auch offiziell als Mahnmal zu deklarieren und ließ eine Gedenktafel anbringen.

                        Zerstörte Frauenkirche 1970

Seit dem 13. Februar 1982, als sich an der Ruine erstmals junge Menschen mit Kerzen versammelten, wurde sie zu einem Symbol der Friedensbewegung in Ostdeutschland und einem Ort des gewaltfreien Protests. Bis heute kommen an jedem 13. Februar zahllose Menschen mit Kerzen an die Frauenkirche, um zu gedenken und zum Frieden zu mahnen. Fasziniert stehen immer wieder Gäste Dresdens auf dem Neumarkt und betrachten das Miteinander von hellen und dunklen Steinen in der Fassade der Frauenkirche. Und selbst so manchem Dresdner wird bei diesem Anblick erst wieder richtig bewusst, dass dieser mächtige barocke Kuppelbau zwischen 1993 und 2005 aus einem riesigen Trümmerberg erwachsen ist.

                       Wiederaufbau der Frauenkirche

Getreu dem historischen Vorbild und unter weitmöglichster Verwendung des originalen Materials, das exakt an seinem ursprünglichen Platz eingefügt wurde, entstand dank Spenden aus ganz Deutschland und aller Welt diese besondere Kirche wieder. Die interessanteste Spendenaktion ist eine LEGO Frauenkirche gewesen die man heute im Karstadt in Dresden bewundern kann. Man konnte damals für 5 Deutsche Mark (DM) einen Stein kaufen und in einsetzen lassen. 5 DM entsprechen heute 2,56 €. Durch die Aktion kamen insgesamt eine Million DM zusammen, da wären heute rund 251000 €.

 


Frauenkirche heute

von Christoph Zeiner

 

DuckDuckGo, der anonyme Webbrowser

Kurzbeschreibung

DuckDuckGo (kurz: DDG) ist eine Suchmaschine, die keine persönlichen Informationen sammeln soll. DuckDuckGo gibt an, sich von anderen Suchmaschinen zu unterscheiden, weil es seine Nutzer nicht profiliere. DuckDuckGo zeigt für alle Nutzer die gleichen Ergebnisse an. DuckDuckGo betont, dass anstelle der meistgesuchten die besten Suchergebnisse angezeigt würden, wobei die Suchergebnisse aus über 400 individuellen Quellen wie Wikipedia, aber auch anäderen Suchmaschinen wie Bing, Yahoo, Yandex oder Yummly entstammen. Der Datenschutz war nicht das ursprüngliche Ziel, sondern folgte aus Rückfragen in den Hacker News und auf Reddit. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Paoli in dem US-Bundesstaat Pennsylvania, wo 45 Mitarbeiter angestellt sind. Seit Mitte 2018 gibt es mehr als 20 Millionen Suchvorgänge an einem Tag.

The search engine that doesn’t track you. („Die Suchmaschine, die Sie nicht verfolgt.“)

Geschichte

Gründer von DuckDuckGo ist Gabriel Weinberg, Sohn eines Arztes, der in sehr jungen Jahren einen Onlineshop für die Schneiderei seiner Mutter programmierte, Physik am Massachusetts Institute of Technology studierte und seine Datenbank für E-Mail-Adressen im Jahr 2006 für 10 Millionen US-Dollar verkaufte. Weinberg hat einen Bachelor of Science der Physik und einen Master of Science in Technology Policy. Im Jahr 2005 verfasste Weinberg seine Masterarbeit im Studiengang Technologie und Politik über das Problem Spam. Weniger Werbung und mehr Relevanz war auch das ursprüngliche Ziel von DuckDuckGo. Noch im Januar 2011 wurde DuckDuckGo von Weinberg allein betrieben und fiel damals durch eine Werbefläche im Bezirk South of Market von San Francisco auf, die das Tracking durch Google thematisierte. Diese ungewöhnliche Maßnahme an der Straße über die Bay Bridge wurde von diversen Massenmedien der Vereinigten Staaten aufgegriffen. Im Herbst 2011 stiegen verschiedene Investoren ein, als die Nutzung von DuckDuckGo deutlich zugenommen hatte. Mancher Journalist sah die abschaltbare Werbung auf DuckDuckGo und kein Geschäftsmodell. Offizielles Geschäftsmodell von DuckDuckGo ist Werbung, die auf die Suchbegriffe bezogen ist. Die Suchmaschine ist in Perl programmiert und läuft auf FreeBSD mit nginx. Ein kleiner Teil des Codes ist als freie Software auf dem US-Hosting-Dienst GitHub unter einer Apache 2.0 Lizenzierung veröffentlicht worden. DuckDuckGo ist eine Kombination aus Metasuchmaschine und eigenem Webcrawler. Primär auf Programmierschnittstellen der großen Konkurrenten gestützt (z. B. Yahoo! Search BOSS), wird das Produkt deshalb von TechCrunch als Hybrid bezeichnet. DuckDuckGo veröffentlicht detaillierte Statistiken über den Datenverkehr und verzeichnete am 1. März 2012 erstmals mehr als 1,5 Millionen direkte Suchanfragen pro Tag. Die Suchmaschine wurde in der Reihe Elevator Pitch Friday des Weblogs TechCrunch vorgestelltund war Finalist in der Yahoo! Search BOSS – Mashable Challenge. Im Juli 2010 startete Weinberg eine DuckDuckGo-Community-Website, um Benutzern die Möglichkeit zu geben, Probleme zu veröffentlichen, die Verbreitung der Suchmaschine im Netz zu diskutieren, neue Funktionen zu beantragen und darüber zu diskutieren, den Code freizugeben. Die Linux-Distribution Linux Mint nahm DuckDuckGo in der Version 12 als Standardsuchmaschine aus. Dieser Browser ist zwar anonym, aber trotzdem können Internetseiten Daten über die Nutzer sammeln. Der wirklich unerkannte Zugriff auf Seiten ist nur mit dem Tor-Browser gewährleistet. Diesen werde ich beim nächsten Mal vorstellen. Übrigens der Tor-Browser erlaubt den Zugriff auf das Dark Web und das Deep Web,  aber anders als im normalen Netz muss man die genaue Adresse kennen sonst kann man nicht darauf zugreifen.

Auf bald, Christoph

Was ist Google ? Wie kam es zustande ? – Die Google Story

Was ist Google, die meistgenutzte Suchmaschine der Welt, eigentlich ? Hier sind Zahlen und Fakten über Google.

Google LLC
Logo
Rechtsform Limited Liability Company
Gründung 4. September 1998
Sitz Mountain View, Kalifornien,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Sundar Pichai (CEO)
Branche Internetdienstleistungen, -handel, Werbung, Softwareentwicklung
Website www.google.de

Die Google LLC ist ein Unternehmen  mit der US-amerikanischen Rechtsform Limited Liability Company mit Hauptsitz im kalifornischen Mountain View und Tochterunternehmen der Holding-Gesellschaft XXVI Holdings Inc. Diese gehört dem Unternehmen Alphabet Inc. Google LLC wurde vor allem durch die gleichnamige Suchmaschine Google bekannt. Das Unternehmen wurde am 4. September 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Noch am selben Tag brachten sie eine Testversion des Programms auf den Markt und im selben Jahr ging die Suchmaschine offiziell ans Netz. Das Unternehmen bekundet, „die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen“. Die Suchmaschine des Unternehmens erhielt weltweit etwa 73,4 % aller Desktop-Suchanfragen des Internets (Stand: Juni 2018). Die Marke Google gehört seit Jahren zu den wertvollsten Marken der Welt. Google LLC gehört seit dem 2. Oktober 2015 zu Alphabet. Durch eine Umstrukturierung wurden die Google-Aktien in Alphabet-Aktien umgewandelt und das Unternehmen in mehrere Subunternehmen, welche Alphabet Inc. angehören, aufgeteilt.Das Kerngeschäft der Online- und Internetdienste wurde unter dem Namen Google fortgeführt. Der vorige Google-Chef Larry Page wechselte zusammen mit Sergey Brin an die Spitze der neu geschaffenen Holding. Die Führung von Google übernahm Sundar Pichai.

 Finanzen

Umsatz und Gewinn

Geschäftszahlen
Jahr Umsatz
in Mio. Dollar
Gewinn
in Mio. Dollar
2017 110.855 12.662
2016 90.272 19.478
2015 74.989 16.348
2014 66.001 14.136
2013 55.519 12.920
2012 46.039 10.737
2011 37.905 9.737
2010 29.321 8.505
2009 23.648 6.519
2008 21.795 4.282
2007 16.503 4.203
2006 10.604 3.078
2005 6.139 1.465
2004 3.200 399,1
2003 961,9 105,6
2002 347,8 99,7
2001 86,4 7,0
2000 19,1 −14,7

Seit seiner Gründung hat Google seinen Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert ( siehe Tabelle). 2010 erzielte es einen Umsatz von 29,3 Milliarden US-Dollar und machte einen Gewinn von 8,5 Milliarden US-Dollar. Den größten Teil der Einnahmen nahmen dabei die Werbedienste (platzieren von Werbung neben den Suchergebnissen)  mit 28,236 Milliarden US-Dollar ein. Weitere Einnahmen erfolgten unter anderem durch Lizenzierungen. 66 % der Einnahmen erfolgten über Google-Webseiten, 30 % über Google-Network-Seiten und 4 % über andere Quellen. Im vierten Quartal 2012 belief sich der Umsatz der Google LLC auf 14.419 Millionen US-Dollar.

Larry Page (2009)

1995 begegneten sich Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University. Sie konzipierten die Suchmaschine BackRub,einen Google-Vorläufer. Sie wurde nach den Backlinks benannt, die zur Bestimmung der Wertigkeit einer Webseite analysiert werden. Im Jahr 1998 äußerten Internetportale jedoch Desinteresse an der entwickelten Suchtechnik. Im August 1998 stellte der Investor Andreas von Bechtolsheim nach einer zehnminütigen Präsentation der Suchmaschine einen Scheck über 100.000 US-Dollar aus. Da Bechtolsheim annahm, die Firma heiße „Google“, setzte er als Empfänger „Google Inc.“ ein. Ein solches Unternehmen existierte aber bis dahin nicht. Larry Page und Sergey Brin ließen das Unternehmen unter diesem Namen registrieren, damit der Scheck eingelöst werden konnte. Die Herkunft des Namens „Google“ ist außerdem auf das arabische Zahlensystem zurückzuführen, in dem die Zahl 10 100 {\displaystyle 10^{100}} 10^{{100}}unter dem Namen Googol bekannt ist.In einer Garage gründeten sie am 4. September 1998 in Menlo Park die Google Inc. Mit einem Startkapital von 1.100.000 US-Dollar, aufgebracht von den Familien, Freunden und Andy Bechtolsheim, entwickelten und veröffentlichten sie die erste Testversion des Programms. Fünf Monate später bezog Google Inc. mit acht Angestellten ein Büro in Palo Alto. Etwa 500.000 Suchanfragen wurden nun täglich verzeichnet. Nachdem seit September 1999 (laut Google erst Mai 2002) AOL und Netscape mit Google zusammenarbeiteten, versechsfachten sich die Suchanfragen. Ein Grund für den ersten Erfolgvon Google war, dass andere Suchmaschinen, vor allem AltaVista, bei der Suche nicht schlechter waren, jedoch 1999 ihre Seiten zu umfangreichen Webportalen ausbauten. Bei den damals noch üblichen langsamen Internet-Verbindungen hatte die einfach aufgebaute Google-Seite deutliche Vorteile.

iii

Firmenstruktur der Alphabet Inc. 2017

 

Kritik

Google steht im Umgang mit dem Datenschutz öfter in der Kritik. Zu weiteren Kritikpunkten am Unternehmen gehören stattfindende Filterung aus der Ergebnisliste der Suchmaschine, der Umgang mit der Konkurrenz, Urheberrechtsverletzungen, Steuerflucht und eine Quasi-Monopolstellung. Weiterhin beteiligt sich Google seit 2017 am Militärprojekt Maven des US-Verteidigungsministeriums zur automatisierten Zielerfassung mittels künstlicher Intelligenz.

von Christoph

Was heißt Black Friday ?

Wirtschaftliche Bedeutung

Da die meisten US-Amerikaner diesen Tag als Brückentag nutzen und erste Weihnachtseinkäufe tätigen, werden große Umsätze in den Geschäften gemacht. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon in den frühen Morgenstunden – üblicherweise um fünf Uhr – und bieten Sonderangebote, Rabatte und Werbegeschenke. Deshalb warten viele Menschen nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen (englisch doorbusters) zu ergattern. 2013 öffneten einige große Ladenketten ihre Geschäfte schon Donnerstag am frühen Abend. Entgegen früheren Annahmen werden erst seit 2005 in den USA am Black Friday die höchsten Umsätze des Jahres erzielt. Der Black Friday dient in den USA als wichtiger Indikator für das Weihnachtsgeschäft. Im Jahr 2014 wurden 50,9 Milliarden US-Dollar während des 4-tägigen Black-Friday-Wochenendes ausgegeben. Nach Schätzungen sollen 2013 141 Millionen und 2014 rund 134 Millionen Menschen eingekauft haben . 2017 gaben Amerikaner rund um Black Friday laut Marktforschung Adobe Analytics fast acht Milliarden Dollar aus – eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent. Seit der Verbreitung des Internethandels werben am auf den Black Friday folgenden Cyber Monday viele Online-Händler mit entsprechenden Spar- und Gratis-Aktionen.

Herkunft der Bezeichnung „Black Friday“

In diesem Sinne wurde im Januar 1966 von der Polizei von Philadelphia (USA, Pennsylvania)  der Tag ,,Black Friday“ genannt, wegen der offiziellen Öffnung  der Weihnachtseinkaufszeit in der Innenstadt, die massive Staus und überfüllte Bürgersteige brachte, während die Geschäfte in der Innenstadt von Öffnung bis Schließung belagert wurden !

Black Friday im deutschsprachigen Raum

Während der Black Friday in den USA hauptsächlich vor Ort in den Geschäften und Filialen der Einzelhändler stattfindet, werden in Deutschland die meisten Rabatte online angeboten. In größerem Rahmen findet der „Black Friday“ in Deutschland seit 2013 statt.  Apple war 2006 das erste Unternehmen, das zum Black Friday mit Rabatten geworben hat. Den Namen Black Friday verwendete Apple dabei in Deutschland nie, sondern sprach etwa 2012 von einem „eintägigen Shopping Event“. Das Event gewann in den Folgejahren schnell an Bekanntheit. 2013 bewarben 500 Händler ihre Angebote zum Black Friday über eines von mehreren Werbeportalen. 2017 kannten bereits 89 % aller Deutschen den Black Friday. Rund 60 % wollten an ihm einkaufen. Im Gegensatz zu den USA entwickeln sich die Umsätze, die deutsche Händler am Black Friday erzielen, positiv.In der Schweiz gab es ab 2007 die ersten Black-Friday-Angebote von kleinen Onlineshops. Erst seit 2015 macht Manor als erster großer Detailhändler beim Shoppingevent mit. Das Unternehmen erzielte an diesem Tag einen dreimal höheren Umsatz als an einem normalen Freitag. 2016 folgten zahlreiche andere große Shops dem Vorbild Manors und starteten ebenfalls mit Rabattaktionen. Die Nachfrage der Kunden und Kundinnen  waren so groß, dass diverse Onlineshops teilweise für mehrere Stunden nicht erreichbar waren.

 Seit 1992 wird dem Aktionstag die Konsumverweigerung durch Ausrufung eines Kauf-nix-Tags (englisch Buy Nothing Day) entgegengesetzt.

von Christoph

Ein Smartphone verbraucht siebenmal mehr Strom als ein altes Handy

Jeden Tag das gleiche Bangen: hält der Akku des Smartphone  noch bis nach Hause ?  Während ein altes Handy wie das Nokia 6310 von 2001 mit einer Akkuladung ein ganze Woche durchhielt, schaffen moderne Hightech-Smartphone nur 8 Stunden, vielleicht  auch nur 6 Stunden, das ist unterschiedlich.Smartphone

Ein modernes Smartphone

Sind Smartphone also Energieverschwender ?

Nokia 6310Ein altes Nokia 6310

Ja und nein. Tatsache ist, dass die hochgezüchteten Prozessoren und große Bildschirme den Akku sehr schnell leer saugen. Heutige Smartphone können zwar mehr und werden immer großer, aber die Akkus wachsen nicht mit. So sinken die Wattstunden ab. So leistete das oben genannte Handy Nokia 6310 noch 6,7 Wattstunden. Hat ein modernes Smartphone gerade noch 6,4 Wattstunden, deshalb muss ein Smartphone siebenmal mehr aufgeladen werden .

Über das Jahr gesehen verbraucht das Smartphone knapp 2 Kilogramm  CO²- Emissionen. Das Handy von 2001 verbraucht gerade mal 300 Gramm. Noch bedeutsamer ist die Herstellung eines Smartphone.

Allein die Produktion eines 2 Gramm schweren Prozessors verschlingt fast 1,3 Kilogramm fossile Brennstoffe, was einem  CO² Ausstoß von mehr als 4 Kilogramm entspricht.

Warum gehen Handy heutzutage so schnell kaputt ? Die Antwort: geplante Obsoleszenz.  Das heißt, Hersteller eines Smartphones verbauen mit Absicht minderwertige Teile, z.B. Akkus, damit man immer ein neues Smartphone kaufen muss, da man defekte Teile nicht mal wechseln kann und so gezwungen ein Neues zu kaufen. Das fördert den Klimawandel, weil immer neue Smartphone produziert werden müssen.

DAS IST SCHLECHT FÜR DIE UMWELT !!!

von Christoph

Big Bud der Monströse

Name: Big Bud

Maße: 8,23 m lang 6,10 m breit, 4,27 m hoch

Trockengewicht: 39 t

Baujahr: 1977

Leistung: 1100 PS

Ort: Clarion (USA)

Motor: 16 Zylinder V-Diesel-Motor

Unbändig und imposant pflügt „Big Bud“ der größte Guiness-Buch Rekord haltende, Traktor der Welt über den Acker. Früher wurde der Gigant für die Ernte von Baumwolle genutzt. Heute fährt er nur noch selten, weil er sehr viel Treibstoff verbraucht (Kosten im fünfstelligen Bereich) und das beschaffen von Ersatzteilen, selbst für einen vermögenden Landwirt, sehr kompliziert und aufwendig ist.

Fotos:

Vergleich der Größe von  Big Bud und einem Mensch

Im Vergleich zu einem Menschen ist Big Bud ein wahrer Riese.

Vergleich der Größe von Big Bud und einem Auto

Big Bud bei der Fahrt auf einem Weg: das kleine Auto könnte er einfach zu Brei verarbeiten.

 

Big Bud bei Feldarbeiten

Big Bud bei Feldarbeiten: der Pflug, der er zieht, ist richtig klein.

Rädergröße im Vergleich zu einem Menschen

Ein Kind kann sich mühelos in das Rad von Big Bud setzen.

Dieser Traktor hat es in sich. Ich habe noch einen Link für euch. Da seht ihr Big Bud in einem Beitrag von KCCI 8, einem Fernsehsender aus Des Moines (Iowa, USA):

von Christoph