Von der Dampflok zum Hyperloop

 

Bei der Eroberung des Wilden Westens rauchten Dampfloks und schießende Colts um die Wette. Lang ist´s her. Heute qualmen die kohlebetriebenen Eisenmonster  nur noch auf ausgesuchten Strecken, meist touristisch genutzt. Das letzte Dampfross der Deutschen Bahn ging 1977 in Rente. Das stärkste in Deutschland jemals eingesetzte Dampflok, die 45-003-Serie von Hentschel aus dem Jahr 1940, leistete 2,2 MW (3000 PS) und schaffte Tempo 90. Dabei pustete sie neben jeder Menge Schadstoffen und Rußpartikeln auf jedem Kilometer 133 kg CO2 in die Luft. Zum Vergleich: ein modernes Auto der Kompaktklasse atmet nicht einmal ein Tausendstel davon aus. Und selbst ein ICE 3 der Deutschen Bahn – immerhin 18 MW (24480 PS) stark und über 300 km/h schnell – begnügt sich mit durchschnittlich 1,2 kg/km CO2  -Ausstoß, wenn man den Jahresdurchschnittsverbrauch aller ICE 3-Züge von 2 kWh/km und den deutschen Energiemix (fossile, regenerative, atomare Energie) zugrunde legt. Da die Deutsche Bahn aber 100% ,,grünen” Strom verwendet, entsteht überhaupt kein klimaschädliches CO2.  Auch beim Vergleich mit einer Magnetschwebebahn (500 km/h, 6 kWh/km, ca. 3,6 kg/km CO2) sieht die Dampflok mehr als uralt aus. Allerdings: Mit der Geschwindigkeit der Highspeed-Züge steigt auch ihr Verbrauch. Derr von Tesla-Boss Elon Musk geplante Hyperloop, der in Vakuum-Röhren auf 1200 km/h beschleunigen soll, ist mit  einem Stromverbrach von 4,4 GWh (4,4 Millionen kwh) pro Tag kalkuliert. Diesen Strom, der dem Tagesbedarf einer 360000-Einwohner-Stadt entspricht, soll das System aber selbst produzieren: Auf den Oberrohren des Hyperloops sind Solarpaneele geplant, und als Pfeiler könnten Windräder dienen. Außerdem wird beim Abbremsen des Kapsel-Zugs Energie rekuperiert. Allein dadurch sollen gut 60% der Energie die für den Antrieb benötigt wird zurückgewonnen werden.

Hyperloop3

Eine Personenkapsel vom Hyperloop

Ich habe in diesem Artikel mal einen Link eingebaut, der euch zu Elon Musk noch etwas tiefergehend informieren kann.

Christoph Zeiner

 

 

 

 

Hallo alle zusammen!

Ich bin neu in Schülerzeitung und möchte mich gerne vorstellen:

Name: Angelina Giovanna Fichte

Alter: 11 Jahre alt

Klasse: 5/1

Hobbys: Tanzen, Gitarre spielen, lesen, Schülerzeitung, klettern und mit meiner Katze spielen.

Haustiere: Katze. Ihr Name ist Keks. Sie ist ein Jahr alt und ist schwarz - weiß und hell braun. Es ist ein Weibchen.

Oft schreibe ich in der Schülerzeitung Dinge, die in der Woche passiert sind. Zum Beispiel, am 22.09.2017  war Lauf mit Herz und es war Probe Alarm im Gymnasium. 

Das war  eigentlich schon!      

     Bis bald

Eure Angelina

Top 10 Energiegwinnungsarten: am größten, am tiefsten, am teuersten oder am ungewöhnlichsten

Der Längste Staudamm :

Bevor der 7.760 m lange Itaipú-Staudamm am Paraná an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien errichtet wurde, mussten 40.000 Menschen umgesiedelt werden, meist Guarani-Indianer. Dann vergossen über 34.000 Arbeiter 12,57 Millionen Kubikmeter Beton und stampften das Mammutprojekt aus dem Urwaldboden. 145 Menschen kamen in der Bauzeit (1972-1982) durch Unfälle ums Leben. Die letzte Turbine wurde erst 2005 in Betrieb genommen. Die Kosten beliefen sich auf 3,6 Milliarden US-Dollar, weshalb die brasilianische Auslandsverschuldung drastisch anstieg. Allerdings erzeugten die 18 (später 20) Turbinen nach der Inbetriebnahme gut 25% des in Brasilien benötigten Stroms.

Foto:

itaipu staudamm

 

Das teuerste Bauwerk :

Der durch die Drei-Schluchten-Talsperre entstandene Stausee am chinesischen Jangtsekiang ist mehr als 600 Kilometer lang. Die gewaltige Wasserbarriere wurde zwischen 1993 und 2006 von 18.000 Arbeitern errichtet. Obwohl er mit 2.335 Metern kürzer als der Itaipú-Staudamm, verschlang sein Bau wegen der technischen Schwierigkeiten rund 75 Millionen US-Dollar. Die Drei- Schluchten-Talsperre ist damit das teuerste Bauwerk auf der Erde. Verbaut wurden 26,71 Millionen Kubikmeter Beton. Seine 32 Turbinen haben zusammen eine Leistung von 15 modernen Atomreaktoren = 22,5 Gigawatt (Itaipú: 14,5 GW). Trotzdem liegt seine höchste erzeugte Jahresstromenge (2014) mit 98.000 Gigawattstunden (GWh) nur 200 GWh über der Bestmarke von Itaipú aus dem Jahr 2008. Ein Problem: wegen fehlender Deponien im Flussoberlauf kippen die Menschen ihren Müll in den Jangtsekiang, der die Einlässe zum Stausee verstopft und die Turbinenanlage beschädigt.

Foto:

 Drei Schluchten Staudamm

 

Die älteste Solaranlage

Sie läuft und läuft: Die älteste noch funktionierende Solaranlage befindet sich auf dem Dach des Energielabors der Universität Oldenburg. Ursprünglich war man bei Solarpanels von einer maximalen Nutzungsdauer von 25 Jahren ausgegangen. Die Oldenburger Zellen sind seit 1976 in Betrieb und wurden damals installiert, um zu erforschen, wie man den erzeugten Strom nutzen kann, wie die einzelnen Halbleitermaterialien altern und welchen Einfluss die Witterung  auf die 336 verbauten Module hat. Erstaunlich: Die Nennleistung der einzelnen Module lag bei der Erstmontage 1976 bei 10,3 W. 35 Jahre später wurden noch 9,9 W gemessen! Heute leisten sie noch gut 3,4 W- genug für 2 Staubsauger. Diese Anlage produziert immer noch fleißig Strom, seit 1976 zusammenaddiert 146000 kWh!

Das stärkste Pumpspeicherwerk

Das Pumpspeicherkraftwerk Bath County (englisch: Bath County Pumped Storage Station) befindet sich im Bath County, im Norden des US-Bundesstaats Virginia. Das Wasserkraftwerk steht am südöstlichen Ende der Eastern Continental Divide, die an dieser Stelle die Grenze zwischen Virginia und West Virginia bildet. Das Kraftwerk besteht aus zwei Speicherbecken, die einen Höhenunterschied von 384 m besitzen. Das Pumpspeicherkraftwerk Bath County hatte zunächst eine Generatorleistung von 2772 MW. Im Jahr 2004 wurde die Leistung erhöht; die sechs Generatoren haben jetzt je 510 MW und die Pumpen 480 MW Leistung. Der Betreiber gibt die Gesamtleistung mit 3.003 MW an. Der Bau kostete 1,6 Milliarden Dollar. Das Kraftwerk ging 1985 in Betrieb und ist immer noch von allen Pumpspeicherkraftwerken der Erde das mit der größten Leistung. Es dient –wie alle Pumpspeicherkraftwerke – zum Leistungsausgleich zwischen Zeiten mit niedrigem Energiebedarf und Zeiten mit hohem Energiebedarf. Während des Betriebs schwankt der Wasserspiegel im oberen Becken (Höhenunterschied: 384m und ca.107 ha Fläche) um 32 m und im unteren Becken (ca.225 ha Fläche) um 18 m. Im Generatorbetrieb fließen 852 m³/s Wasser durch die Rohre, im Pumpbetrieb 801 m³/s. Der Damm des Unterbeckens ist 41 m hoch und 732 m lang, der des oberen 140 m hoch und 671 m lang. Der untere Damm besteht aus 3,1 Millionen Kubikmetern Schüttmaterial, der obere aus 13,8 Millionen m³. Die natürlichen Zuflüsse zu den Speicherbecken sind der Back Creek und der Little Back Creek.

Foto:

Bath County

Die entlegenste Solaranlage:

Raumsonden fliegen Jahre, oft Jahrzehnte durchs All. Ihr Energiehaushalt ist überlebenswichtig für die permanente Stromversorgung der wissenschaftlichen Geräte, der Funkverbindung und der Steuercomputer. Sie erfolgt bei sonnennahen Missionen durch Solarzellen. Sollen die Sonden in den interstellaren Raum vordringen, wie „Jupiter 1“  und „Jupiter 2“, oder die von der Sonne weiter entfernte Planeten unseres Sonnensystems untersuchen, kamen bisher fast ausschließlich Radionuklidbatterien zum Einsatz. Denn  mit wachsendem Abstand von der Sonne werden Solarzellenflächen immer ineffizienter. Die mit über 600 Millionen km  am weitesten von der  Erde entfernte Sonde  mit Solarzellen ist zurzeit die „Rosetta“ (gestartet 2004), die den Kometen 67P hinter dem Jupiter umkreist und dort im September 2016 gelandet ist. In einer Entfernung von 750 Millionen km produzieren ihre Solarpanels noch 395 Watt.

Foto:

Bildergebnis für rosetta

Die größte Offshore-Windanlage:

An der See sagt man gern „steife Brise“, wenn man sich den Wind die Ohren blasen lässt. In dieser steifen Brise steckt jede Menge Power, mit der man unsere Energieprobleme gut lösen kann. „Geerntet“ wird die steife Brise mit Windrädern. Die auf der Nordsee sind allerdings deutlich höher als ihre Schwestern auf dem Land. Packt man mehrere dieser Giganten zusammen, spricht man von einem Windpark, auf See von einem Offshore-Windpark. Der größte der Welt  steht in der Nordsee vor der Themsemündung. „London Array“ besteht aus 175 Windrädern, jedes 147 m hoch. Zusammen hatten sie 2015 ca. 2.500 GWh Strom geliefert- und 925.00 t CO2-Emisionen eingespart. Doch es sind noch größere Anlagen in Planung, wie etwa auf der Dogger Bank  165 km vor der Ostenglischen Küste. Die Anlage soll 1,8 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Bis 2020 soll die Kapazität von 4,8 GW auf 9 GW ausbebaut werden.

Foto:

imagesP08UT9YR

 

 

Die tiefste Energiequelle:

Nicht nur die Sonne ist ein gigantischer Energielieferant. Wir sitzen auf einem. Die Erde ist im Kern 6000°C heiß, wenige hundert Meter unter der Erdoberfläche  teilweise noch über 300°C. Manchmal schrumpft diese schützende Erdkruste auf wenige Meter zusammen, wie zum Beispiel auf Island. Das Vulkaneiland im Nordatlantik deckt 60% seines Primärenergiebedarfs mit der Hitze aus der Tiefe, sogar Straßen in Reykjavík und Akureyri damit. Theoretisch reicht der in den oberen 3000 m der Erdkruste gespeicherte Energievorrat, um die Menschheit über 100000 Jahre mit der benötigten Energie zu versorgen. Man muss nur herankommen. So genannte Geothermiekraftwerke tun das. Sie nutzen diese Erdwärme, um mithilfe von Wasserdampf Strom zu erzeugen. Die erste Anlage wurde 1904 in Landerello in der Toskana in Betrieb genommen. Ihre Leistung reichte für gerade einmal, um fünf Glühbirnen mit Strom zu versorgen. Das heutige Kraftwerk leistet an gleicher Stelle 0,769 GW und ist das drittgrößte seiner Art auf der Welt. Das größte ist „The Geysers“ in den USA mit 1,8 GW.

Foto:

Geothermiekraftwerk

 

Die größte Solaranlage:

Die Noor-Solaranlage in Marokko soll die größte der Welt werden. Das Leistungsziel: 0,58 Gigawatt. Genug Strom für 1,3 Millionen Menschen. Der erste Bauabschnitt am Rande der Sahara wurde im Februar 2016 eröffnet worden und leistete 0,16 Gigawatt. Das reicht zunächst zur Stromversorgung von 350000 Menschen. Schon jetzt werden dadurch 240000 t CO2-Emissionen eingespart. Das entspricht dem Ausstoß von fast 50000 Autos pro Jahr. Geplant ist in 4 Bauabschnitten eine Fläche von 30 km2 mit beweglichen Parabolspiegeln zu bedecken, die das Sonnenlichtauffangen. Zum Vergleich: Der größte Solarpark liegt in Frankreich und erstreckt sich auf einer Fläche von 2,5 km2. Konvektoren von Noor erhitzen ein Spezialöl, das in einem Kraftwerk Wasser zum Verdampfen bringt und so eine Turbine antreibt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 2,2 Milliarden .

Foto:

noor Solaranlage sahara

 

Das größte Biomassekraftwerk:

Die Idee ist genial: Einfach der Natur energiehaltige Stoffe  entziehen, die beim natürlichen Zersetzungsprozess sowieso CO2 freigesetzt hätten, um damit Strom und/oder Wärme zu erzeugen. Genutzt werden können unter anderen alle Arten von Holz, Stroh, Schilf, Textilfasern, Klärschlamm, Bambus und Altpapier. Allerdings liegt der Wirkungsgrad von Biomassekraftwerken, die nur Strom erzeugen, bei maximal 40 %. Der Rest der Bioenergie geht als Wärme verloren. Der Wirkungsgrad steigt auf bis zu 90 %, wenn diese Wärme beispielsweise als Fernwärme  genutzt wird. Biomassekraftwerke gibt es in Deutschland seit 1994. Das größte der Welt, das bis zu 100 % Biomasse nutzt, steht im polnischen Polaniec. Für 290 Millionen € wurde ein von acht bestehenden Generatoranlagen 2012 auf den Betrieb mit Biomasse umgerüstet. Sie hat eine Nennleistung von 0,2 GW.

Foto:

Bildergebnis für biomassekraftwerk

Das Größte Wellenkraftwerk

Sie lassen Bojen tanzen, pressen Luft durch enge Schächte, bewegen künstliche Schlange auf dem oder riesige Scharniere im Wasser – Wellen auf den Weltmeeren sind so unerschöpflich wie die Erdwärme. Im nordspanischen Mutriku ist das erste kommerziell genutzte Wellenkraftwerk der Welt in Betrieb gegangen. 16 Turbinen erzeugen durch von Wellenkraft komprimierte Luft Stro. Allerdings ist die Ausbeute noch gering. Die 300 kW reichen gerade mal für 250 Haushalte. Zur Zeit  entstehen überall auf der Welt Wellenkraftwerke. Das größte wird gerade in Australien fertiggestellt, es soll 45 Bojen haben die 19000 kW für 10000 Haushalte die Kosten belaufen sich auf rund 57 Millionen €.

Foto:

wellenkraftwerk

Unsere Welt ist voll mit Rekorden, deshalb habe ich mal 10 Energiebringer aufgelistet die einfach riesig, sau teuer oder spektakulär sind . Ich staune regelrecht wie übertrieben manche Sachen sind !   

Von Christoph Zeiner ;)                

Tiere brauchen Hilfe

Es gibt schon viele Tier- und Pflanzenarten ,die vom aussterben bedroht sind.  Darunter auch viele Tiere, die für den Menschen nützlich sind. Bei solchen Tieren wie, z.B., der Elefant, wollen viele Menschen sein Elfenbein. Viele Menschen wollen ihn auch für ihren Verkauf,  Leder oder ähnliche  Sachen.

Schön ist das eigentlich nicht. Allein in Deutschland werden rund zwölf Milliarden Tiere gegessen (12.000.000.000)!!!  

das sind:

5,5Mio. Rinder und Kälber

48,1Mio. Schweine

3,8Mio. Schafe/Ziegen

970,6Mio. Hühner

37,9Mio. Gänse

47,4Mio. Puten

11,1Mio. Fische

tierbilder-urlaub-auf-dem-bauernhof-tiere-katze-panorama-750

Das Fleisch kommt 98% aus der Massentierhaltung. Die Tiere werden unter grausamen Bedingungen gehalten und aufs übelste gequält, aber auch noch schlimmeres. Bloß damit die Menschen billiges Fleisch haben. Auf der Verpackung sind dann meist glückliche Tiere, was aber gar nichts mit der Wahrheit zu tun hat. Vielen Menschen ist das aber egal.  Speziell das Wort Heimtier hat für den Menschen eine sehr große Bedeutung. Schon wenn wir einmal sehen, wie viele Menschen ein Heimtier haben, ist das eine riesige Anzahl. Was viele Leute aber denken ist, dass Haustiere das selbe sind wie Heimtiere. Das stimmt aber nicht. Denn Haustiere sind z.B. Kuh, Schafe, Pferde u.s.w.   Heimtiere hingegen sind Katzen, Hunde u.s.w.

Die Beziehung zwischen Mensch und Heimtier ist eine Jahrtausende Freundschaft. Es gibt aber auch Ausnahmen. Denn leider gibt es auch Menschen, die Tiere bis aufs übelste quälen. Natürlich kämpfen die Tiere auch untereinander. Das ist zwar auch sehr schlimm, aber der Mensch topt alles. Hier mal ein Beispiel, was vielen nicht bewusst ist. Sie sehen ein niedliches Tier in einer Zoohandlung und wollen es sofort mitnehmen. STOP! Fragen sie lieber erst mal ,wo es  her kommt. Aber auch dann kann man sich noch nicht sicher sei, dass es auch so ist. Viele sehen ganz fröhlich aus wenn man sie dann sieht.

Jetzt sag ich euch mal, wo die Tiere eigentlich her kommen.

Fast alle kommen aus Kisten, die so groß sind wie ein Schuhkarton. Das ist aber noch nicht alles. In diesen Kisten sind meist 5-10 Tiere. Auch größere wie Kaninchen, Katzen u.s.w.  Und wenn ihr ein Tier aus einer Zoohandlung Kauft, dann unterstützt ihr die Tierquäler damit.

 

Das war´s auch schon!

eure Angelina

 

 

 

 

 

Die Schadstoffe in unserer Luft in Zahlen und Fakten. Teil 2

Top 10 quälendste Staus

  • August 1969 New York: eine halbe Million verlassen das Woodstock-Festival bei Bethel und legen drei Tage den New York Thruway lahm
  • Februar 1980 zwischen Lyon und Paris: 160 Kilometer Stau zwischen Lyon und Paris.  Grund für diesen inoffiziellen Stau-Europarekord: Winterferien-Rückreiseverkehr, gepaart mit schlechten Wetter
  • April 1990 Deutsch-Deutsche Grenze: erstes Osterfest nach dem Mauerfall, nach Schätzungen der Polizei rollen mehrere Millionen Autos Richtung Westen  üblich sind sonst lediglich 500.000 Fahrzeuge
  • August 1990 Japan: Ende der Sommerferien und Flucht vor einem nahenden Taifun.  Fiese Kombination für die Autofahrer auf der Fernstraße zwischen Hyogo und Shiga, das Resultat: 120 Kilometer Stau
  • September 2001 USA New York City: nach den Terroranschlägen vom 11. September wird New York City hermetisch abgeriegelt, Brücken und Tunnel dürfen nur noch Einsatzfahrzeugen passiert werden, sogar der Luftverkehr wird eingestellt
  • September 2005 USA Texas: zehntausende Amerikaner flüchten in Texas vor dem Hurrikan Rita und verstopfen den Interstate-Highway 45 für 48 Stunden auf einer Länge von 120 Kilometer
  • Juni 2009 Brasilien: dass in der Stau-Stadt Nummer eins auch der Stau-Rekord erzielt wurde, ist kein Wunder denn, knapp 300 Kilometer Länge in Sa᷉o Paulo entstanden am 10. Juli wegen schlechten Wetters und eines bevorstehenden Feiertages
  • August 2010 China: zwölf Tage ist eine Fernstraße zwischen Tibet und Peking auf einer Strecke von 80 Kilometer blockiert; unter anderem durch schwere Sattelschlepper, die Material in die chinesische Hauptstadt liefern für Straßenbauarbeiten
  • Februar 2011 USA Chicago:  wegen eines kolossalen Schneesturmes geht im Straßennetz in und um Chicago nichts mehr
  • November 2012 Russland zwischen Sankt Petersburg und Moskau: drei Tage lang müssen die Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn zwischen Sankt Petersburg und Moskau wegen eines Schneesturms in Zelten am Straßenrand übernachten

von Christoph

 

Springhasen. Anders als wir sie uns vorstellen.

         

Baby                                                                                         ausgewachsen

Steckbrief

Natürliche Verbreitung:  -Afrika

Lebensraum:   

 -im südlichen und in Teilen des östlichen Afrikas   

   -bevorzugt in Gewässernähe auf sandigen, mit nur   wenig  Strauchwerk  bestandenen, offenen Flächen

 -sein Vorkommen hängt in starkem Maße von  der Beschaffenheit des Bodens ab

  -nur auf lockerem Untergrund, der sich gut zum Graben eignet, finden wir die Tiere in größerer  Anzahl und dann oft zu losen Kolonien vereinigt

 - fester, harter Boden wird gemieden

Lebensweise: nachtaktiv

Bewegung:

-erinnert sehr an Springmäuse oder Kängurus

 - die Vorderbeine werden während des Sprungs dicht  unter das Kinn gezogen

 

 -Springhasen können enorme Sätze bis zu 8 m   machen

 -wenn die Tiere äsen oder nur langsam herumlaufen,  bewegen sie sich auf allen vieren

   -im Sitzen verhindert der henkelartig aufgestützte   Schwanz ein Umkippen

 

Größe:          -um 40 Zentimeter

Gewicht:      - etwa 2,8 Kilogramm

Gattung:       -Säugetiergattung

 

Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr wisst jetzt mehr als davor. Ich finde diese Tierchen sehr interessant und sehr knuffig.

Eure Maria

 

 

 

 

Die Schadstoffe in unserer Luft in Zahlen und Fakten. Teil 1

Der Kohlenwasserstoff – HC

 

 

Diesel und Ottokraftstoffe bestehen zum Großteil aus einem Gemisch von Kohlenwasserstoff.  Bei einer unvollständigen Verbrennung werden sie freigesetzt.  Sie sind teilweise krebserregend, erzeugen unangenehmen Abgasgeruch und tragen teilweise zum Smog in Großmetropolen bei. Benzinmotoren stoßen viermal so viel HC aus wie Dieselautos.

Grenzwert für (Euro 6) für HC
            Diesel-PKW 0,17 g / km inklusive NOx
            Benzin-PKW 0,1   g /  km  inklusive NOx 

 

Die Stickoxide-NOx :

Die der chemischen Verbindung von Stickstoff und Sauerstoff entsteht bei der Verbrennung fossiler Stoffe.  Stickoxide reizen und schädigen die Atemorgane. Außerdem sind sie mitverantwortlich für die Bildung von bodennahem Ozon („Sommersmog“) und sauren Regen. Gelangen Stickoxide in die Atmosphäre, knabbern sie an der Ozonschicht, die den Hautkrebs verursachenden UV-B-Anteil der Sonnenstrahlen filtert.  Im Gegenzug vereiteln Stickoxide, dass Sonnenstrahlen von der Erde reflektiert werden.  Dadurch erwärmt sich möglicherweise das Klima.  Experten streiten allerdings darüber, ob diese Theorie hinlänglich bewiesen ist.  Verhindert werden können Stickoxide vor allen durch saubere Verbrennung und die Einsparung von Energie.

EU-Grenzwerte  (Euro 6) für NOx
Diesel-PKW 0,08 g/km
Benzin-PKW 0,06 g/km

 

Feinstaub-Staub:

Feinstaub kann über die Lunge bis ins Blut gelangen und verschiedenste Krankheiten auslösen.  Dies sind die    Hauptverursacher :

  • Erosion von Gesteinen (hauptsächlich durch Wasser und Wind)
  • Kleinstlebewesen, z.B. Pilzspuren
  • Pflanzenpollen
  • Vulkanausbrüche (jährlich schätzungsweise 85 Millionen Tonnen Asche und Staub mit Partikelgröße bis 5µm)
  • Busch- und Waldbrände
  • Landwirtschaft (10%  der europäischen Feinstaub-Emissionen)
  • Privathaushalte (vor allem durch Holzheizungen und offene Kamine)
  • Verbrennungskraftwerke und –Motoren
EU-Grenzwert (Euro 6) für Feinstaub
Diesel-PKW 0,0045 g/km
Benzin-PKW 0,0045 g/km

 

Rußpartikel – Ruß

 

Der schwarze, pulverförmige Feststoff besteht zu 80% bis 99% aus ungebranntem Kohlenstoff. Es ist bewiesen, dass diese polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) Krebs verursachen können. Vor allem ältere Dieselmotoren, aber auch Kraftwerke stoßen bei unzureichender Verbrennung und ohne Abgasbehandlung (z.B. durch Filter und Oxidationskatalysatoren) viel Ruß aus.  Ein weiterer Faktor ist die Kraftstoffqualität.

Kohlenstoff-Monoxid – CO

 

Das farb- geruchs- und geschmacklose, aber giftige Gas entsteht wie Kohlenwasserstoff unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen. Es wird über die Lunge aufgenommen und unterbindet den Sauerstofftransport im Blut. CO trägt auch zur Zerstörung der UV-B-strahlungmindernden Ozonschicht bei.  Reduziert werden kann CO durch die Senkung des Energieverbrauchs, den Umstieg auf regenerative Energien, eine homogenere Verbrennung von fossilen Brennstoffen sowie durch die Abgasnachbehandlung mit Katalysatoren.

 

EU-Grenzwert (Euro 6) für CO  
Diesel-PKW 0,5 g/km
Benzin-PKW 1,0 g/km

Kohlenstoff-Dioxid-CO2

Das unbrennbare, saure, farb- und geruchslose Gas ist ein natürlicher Bestandteil unserer Atemluft.  Es entsteht sowohl bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen wie Holz, Kohle oder Benzin (35 Gigatonnen aus energetischer Nutzung weltweit jährlich) als auch in der Natur,  z.B. durch die Zellatmung oder Verwesung von Organismen (insgesamt 550 Gigatonnen). Auch wenn der von Menschen verursachte („ anthropogene“) teil sehr klein erscheint, reicht er doch aus, um das Verhältnis zwischen natürlicher Produktion und natürlichem Verbrauch aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ein Teil des Überschusses wird von den Ozeanen aufgenommen, die dadurch versauern. Ein weiterer Teil gelangt als Treibhausgas in die Atmosphäre und nistet sich dort mindestens 120 Jahre lang ein. Die aktuellen CO2-Konsentrazion gilt als die höchste seit 15 bis 20 Mio. Jahren. Allerdings soll sich vor 500 Mio. Jahren  20-mal mehr CO2 in der Atmosphäre befunden haben, was Kritiker der Treibhaus-Theorie gern ins Feld führen.

EU-Grenzwerte für CO2 bei PKW
bis 2015 120 g/km
ab 2020 95   g/km

 von Christoph

 

Die Rückkehr der Wölfe

                                       

 Lange Zeit waren sie in Deutschland ausgestorben, doch nun erobern sie ihren Lebensraum zurück: die Wölfe! Die wilden  Vorfahren  des  Haushundes.  Doch  viele  Menschen  sehen  in den  Raubtieren  eine  Bedrohung  für  ihr Vieh.  Tatsächlich  kommt  es  öfter  vor,  dass  sich Wölfe  meist  während  der Dämmerung  in  die  Nähe  menschlicher Siedlungen  wagen  und dort  Schafe  und  manchmal  auch  Rinder  angreifen. Sie sind fast immer im Rudel unterwegs, einzelne Tiere sind selten. Wölfe werden zwar häufig als bösartig und blutrünstig empfunden, doch im Grunde sind sie scheu und zurückhaltend und meiden jeglichen Kontakt mit Menschen. Besonders in der Oberlausitz werden die Tiere wieder heimisch. Sie sind leicht zu erkennen und unterscheiden sich  in vielen Details von ähnlichen Hunderassen wie Sibirian Huskys und Schäferhunden. Da ist, zum Beispiel,  die unterschiedliche Färbung des Fells. Während Schäferhunde überwiegend eine dunkles Deckenmuster auf dem Rücken und im Bauchbereich helleres Fell oder eine vollständig dunkle Fellfärbung haben, Sibiriens Huskys meist schwarzbraunes Fell mit weißen Mustern haben sind Wölfe silbergrau mit schwarzen und braunen Fellmustern oder vollständig schwarz oder weiß. Selten kommt es auch vor, dass sich Wölfe und verwandte Hunderassen kreuzen und Mischlinge, sogenannte „Hybriden“, hervorbringen.  Wölfe sind sehr intelligente Tiere und bevorzugen für ihren Lebensraum gut geschützte und von Menschenhand unberührte Waldgebiete.

Warum kommt es dann vor, dass sich die Raubtiere dennoch auf menschliches Gebiet begeben und dort Nutztiere angreifen? Die bevorzugten Beutetiere der Wölfe sind Rothirsche, Wildschweine und Rehe. Rothirsche kommen in Deutschland, wenn überhaupt, nur noch in den Alpen vor, Wildschweine sind aufgrund ihrer großen Kraft und Wehrhaftigkeit schwer zu erlegen. Rehe sind sehr scheu, vorsichtig und verstecken sich die meiste Zeit des Tages in Gebüschen oder Dickichten. Die Chance eines zu sehen ist geringfügig. Die Nahrungsumstände werden also immer knapper. Außerdem ist meist nur einer von zehn Angriffen wirklich erfolgreich. Den Wölfen bleibt also nichts anderes übrig, als Nutzvieh zu erlegen. Inzwischen werden die Raubtiere  sogar von Hobbyschützen und Jägern gejagt. Diese befürchten, dass die Tiere zu zahlreich und dann angeblich auch für Menschen gefährlich werden könnten. Natürlich sind Wölfe, wie alle anderen Lebewesen, mit großem Respekt zu behandeln, obwohl man sich eigentlich nicht vor ihnen fürchten muss. Doch viele abergläubische Menschen wollen dies nicht verstehen und sehen in den scheuen Räubern Menschenfresser und das Böse. Kein Wunder, denn in vielen Kulturen und auch im deutschen werden Wölfe als genau so etwas dargestellt. Das beweisen unter anderem die alten Märchen der Gebrüder Grimm, wie, zum Beispiel, “Das Rotkäppchen” oder “Der Wolf und die sieben Geißlein”. Hier wird der Wolf als hinterhältig und böse gezeigt. Eine alte Legende rankt sich um den Werwolf. Was dahinter steckt, lässt sich leicht erklären: die Angst vieler Menschen vorm Wolf. Eine Geschichte, in der der Wolf als gut beschrieben wird ,gibt es nicht? Doch! Zum Beispiel, die Legende von den ausgesetzten italienischen Brüdern Romulus und Remus, die von einer Wölfin gesäugt und aufgezogen wurden. Romulus soll später die Stadt Rom gegründet haben.

Wenn Wölfe Menschen angreifen, handelt es sich dabei  meist um tollwütige oder vollkommen ausgehungerte Exemplare. So etwas geschieht allerdings sehr selten. Die größte heute lebende Wolfsart  ist der Timberwolf. Er ist inzwischen eine eigenständige Wolfsart und lebt in nördlich gelegen Gebieten. Ein ausgewachsener Rüde kann eine Körperlänge von 150 cm und eine Schulterhöhe von 90 cm erreichen.

Der größte Wolf aller Zeiten war der Canis dirus. Sein Name bedeutet aus dem lateinischen übersetzt „schrecklicher Hund“. Er erreichte eine Köperlänge von 2 Metern. Charakteristisch für ihn war sein kurzer  buschiger Schwanz, die relativ kurzen Läufe und  das er sich im Gegensatz zu heutigen Wölfen vorüberwiegend von Aas ernährte. Der Canis dirus streifte vereinzelt umher und traf sich wohl nur zur Paarungszeit in größeren Gruppen zusammen. Heutige Wölfe  haben eine raffinierte Jagdtechnik entwickelt, mit der sie allerdings nur in einem großen Rudel wirklich Erfolg haben können. Sie hetzen ihre Beutetiere bis zur Erschöpfung. Oft schaffen es  nur einzelne Tiere bis zur Beute, die sie schlecht allein überwältigen können. Wölfe waren einst, besonders im Mittelalter, stark verfolgt und in Europa so gut wie verschwunden. Doch heute sind nicht nur in der Oberlausitz wieder heimisch. Sie breiten sich auch in anderen  europäischen Ländern wie Italien, Schweden oder Norwegen immer schneller aus. Naturschützer und Wolfsbiologen tun ja auch alles um diese wunderschönen Tiere vor der Ausrottung zu bewahren. Auch in geschützten Nationalparks gibt es immer mehr Wölfe. Die seltenen Räuber vermehren sich gut und zeugen immer mehr gesunde und starke  Nachkommen.

 

Was meint ihr, können wir friedlich mit den Wölfen leben oder geht das nicht?

 

Eure Leni Ruscher aus der 5/3.